Sprich nur über das, wofür du bekannt sein willst?!

Sprich nur über das, wofür du bekannt sein willst?!

Lese­zeit: ca. 3 Minu­ten | aktua­li­siert: 13.06.2022

Gerade habe ich zu mei­nem #12von12-Arti­kel einen inter­es­san­ten Kom­men­tar bekom­men: „Dein Ein­blick in Dei­nen Tag gefällt mir sehr gut, obwohl ich den tie­fe­ren Sinn des Boh­nen­pro­jekts nicht ver­stan­den habe.“

Weil der Kom­men­tar von einer wun­der­ba­ren Frau aus der wun­der­ba­ren Con­tent Society kommt, weiß ich, dass er wohl­wol­lend und inter­es­siert gemeint ist.

Was ist also der tie­fere Sinn, warum mache ich bei dem Boh­nen­pro­jekt mit und warum schreibe ich dar­über? Ich ver­knüpfe diese Frage mit einem wei­te­ren (viel weni­ger freund­li­chen) Kom­men­tar, den ich ges­tern gele­sen habe: „Man soll nur über das schrei­ben und pos­ten, wofür man bekannt sein will.“ 

Warum ich über Bohnen schreibe, obwohl ich Expertin für visuelles Denken bin

Rich­tig ist: In mei­nem Fall möchte ich als Exper­tin für visu­el­les Den­ken bekannt sein und nicht als Boh­nen­ex­per­tin wahr­ge­nom­men wer­den. Das Boh­nen­pro­jekt hat mit Visua­li­sie­rung nichts zu tun.

Und trotz­dem: Ich bin ja nicht nur mein Beruf! Das Boh­nen­pro­jekt ist mir als Mensch wich­tig. Weil ich…

  1. ver­su­che, mich weit­ge­hend ohne Fleisch zu ernäh­ren und 
  2. sehr neu­gie­rig bin.

Worum es in dem Bohnenprojekt geht

Das Pro­jekt ist auf der Web­site der For­sche­rin­nen gut (und mehr­spra­chig) beschrie­ben, ich habe sie in mei­nem Arti­kel ver­linkt. Im wei­tes­ten Sinn geht es um eiweiß­rei­che Ernäh­rung ohne Fleisch; dafür braucht es Legu­mi­no­sen wie Boh­nen, Erb­sen und Lin­sen. Aber eben nicht nur eine Sorte, die indus­tri­ell opti­miert ist, son­dern eine Viel­falt von Sor­ten, die zu unter­schied­li­chen regio­na­len und kli­ma­ti­schen Bedin­gun­gen pas­sen. Schlau­er­weise gibt es des­we­gen nicht das eine Ver­suchs­feld irgendwo an einer Uni, son­dern tau­sende klei­ner Anbau­flä­chen in Gär­ten, auf Bal­ko­nen und Fens­ter­bän­ken von ganz nor­ma­len Men­schen, quer über Europa ver­teilt, von Ita­lien bis Finn­land, vom Atlan­tik bis ans Schwarze Meer.  

Es ist ein Citi­zen-Sci­ence-Pro­jekt: Es ist offen für alle. Es ist zutiefst demo­kra­tisch. Wer möchte, kann mit­ma­chen. Wir doku­men­tie­ren per App bestimmte Zeit­punkte und bestimmte Merk­male im Leben der Boh­nen. Die Daten aus der App ver­wen­den die For­sche­rin­nen, um zu unter­su­chen, wel­che Sor­ten an wel­chen Stand­or­ten wie gut wach­sen, wie resis­tent sie gegen Krank­hei­ten sind etc. 

Warum beteilige ich mich am Bohnenprojekt?

Mein Mann und ich machen mit, weil wir Nerds sind. Ich zum Bei­spiel habe viel Spaß daran, Dinge genau zu beob­ach­ten und zu ver­ste­hen, wie sie funktionieren. 

In die­sem Fall sind es 6 Boh­nen­sor­ten, die sich optisch unter­schei­den und unter­schied­lich gut ent­wi­ckeln, obwohl sie auf der klei­nen Par­zelle im Gar­ten glei­che Wachs­tums­be­din­gun­gen haben. Man­che wuchern wie wild, andere wach­sen gar nicht. Man­che sind gesund, andere haben mut­maß­lich das Boh­nen-Mosaik-Virus. Woran ich das Virus erken­nen kann, habe ich erst durch das Pro­jekt gelernt – was ich toll finde: Ich weiß jetzt eine Sache mehr! 

Wis­sen ist für mich ein Geschenk, keine Belastung. 

Meine Beob­ach­tungs­gabe und Freude am Doku­men­tie­ren kommt den For­sche­rin­nen zugute und – über das Pro­jekt hin­aus­ge­se­hen – auch uns allen. 

Das ist für mich der Sinn des Pro­jekts. Es berei­chert mein Leben. Und es trägt gleich­zei­tig zu etwas Grö­ße­rem bei. 

Ach ja, und zu einem Visu­ell-erklärt-Arti­kel hat es mich übri­gens auch schon inspi­riert. Siehe da: Meine Arbeit pro­fi­tiert also auch davon, wenn ich über „absei­tige“ The­men schreibe, die mich schlicht­weg interessieren. 

visuell-erklärt-wie-bohnen-wachsen © Viktoria Cvetković

Und du? Was machst du, was „man“ nicht soll? Weil es dir gut­tut, Freude macht oder ein­fach nur, weil du Lust dazu hast? Lass mir gerne einen Kom­men­tar da! Ich freue mich über deine Gedan­ken zum Thema. 🙂

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Diese 5 Dinge ändern sich 2022 in meiner Arbeit

Diese 5 Dinge ändern sich 2022 in meiner Arbeit

Lese­zeit: ca. 7 Minu­ten | aktua­li­siert: 03.02.2022

Viele der Dinge, die sich im letz­ten Jahr für mich und mein Unter­neh­men geän­dert haben, konnte ich Anfang letz­ten Jah­res noch gar nicht vor­her­se­hen. Und so sind die fol­gen­den Punkte wahr­schein­lich auch nur ein Bruch­teil des­sen, was in 2022 in mei­ner Arbeit ändert. Immer­hin aber die, die ich selbst beein­flus­sen kann.

1. Die Anstrengung darf gehen

Ich habe mir in 2021 selbst enor­men Erfolgs­druck gemacht, was mir nicht gut bekom­men ist, und ertappe mich die­ser Tage schon wie­der dabei. 🙄 Ich tit­sche getrie­ben zwi­schen gefühlt 12 begon­ne­nen Pro­jek­ten und finde nur sel­ten die innere Ruhe, um mich erst­mal nur einem zu wid­men und alles andere aus­zu­blen­den. Ich mosere die Men­schen an, die ich am meis­ten liebe und fühle mich im nächs­ten Moment schlecht dabei, weil sie ja nun wirk­lich nichts dafür kön­nen, dass ich zeit­weise so ange­spannt bin.

Da passt es ganz gut, dass ich gerade einer Kun­din dabei helfe, den Ansatz des poten­ti­al­ori­en­tier­ten Coa­chings zu visua­li­sie­ren. Sie ist Coa­chin, bil­det andere Coa­ches aus und wir erar­bei­ten gerade in einem 12-wöchi­gen 1:1‑Training gemein­sam ihre neuen Schulungsunterlagen.

In der Ses­sion ges­tern war unter ande­rem „Iden­ti­tät und Iden­ti­fi­ka­tion“ Thema. Und siehe da: In mir zog sich alles zusam­men, als es um die Iden­ti­fi­ka­tion mit Kön­nen ging (außer­dem gibt es noch Machen, Haben und Wis­sen). Der Glau­bens­satz dahin­ter lau­tet: „Ich darf nur sein, wenn ich … kann.“ Das mit der Zeit dadurch erzeugte Welt­bild lau­tet: „Es geht nichts von allein. Es braucht Anstrengung.“

Und anstren­gend war das letzte Jahr. Und die Jahre davor auch. Durch­aus auch erfolg­reich, aber ich kann so nicht wei­ter­ma­chen und vor allem will ich das nicht mehr. Ich will nicht mehr erschöp­fungs­be­dingt aus­fal­len und mir dann erst eine aus­rei­chend große Pause erlau­ben. Ich möchte Pau­sen machen, um sie zu genie­ßen und nicht, um mich „wie­der­her­zu­stel­len“.

Um es mit einem Zitat mei­ner Blog-Kol­le­gin Eve­lyn Stein­dor-Schmidt zu sagen:

„Damit meine ich, dass ich keine Lust mehr dar­auf habe, mich anzu­stren­gen. Ich habe genug gekämpft in mei­nem Leben. Viel Ener­gie rein­ge­steckt. Alles war anstren­gend, wenn ich etwas errei­chen wollte.“

2. Ab jetzt darf es sich leicht anfühlen

Ich habe mich 2017 selb­stän­dig gemacht, damit es leich­ter wird. Weil ich keine Lust mehr hatte auf kräf­te­zeh­rende Wind­müh­len­kämpfe, um als Ange­stellte „viel­leicht irgend­wann“ die Glä­serne Decke zu durch­bre­chen. (Warum ist es eigent­lich immer noch so schwer, als qua­li­fi­zierte Frau beruf­lich in einer sicht­ba­ren Posi­tion wir­ken und gestal­ten zu kön­nen?) Weil ich Ent­schei­dun­gen kraft Kom­pe­tenz selbst tref­fen will, statt in frag­wür­di­gen Hier­ar­chien in der Befehls­kette fest­zu­hän­gen. Ich will mir aus­su­chen kön­nen, mit wem ich arbeite – und wel­che Auf­träge ich ablehne, weil sie nicht zu mei­nen Wer­te­vor­stel­lun­gen pas­sen (immer­hin das klappt konsequent).

Und ich will mir mein Arbeits­um­feld und meine Arbeits­zei­ten so gestal­ten, dass sie zu mir pas­sen. Genau das kommt jetzt.

Jetzt lade ich die Leich­tig­keit zu mir ein. 

Meine alten Glau­bens­sätze dür­fen gehen oder sich ver­wan­deln. Ich werde mer­ken, was sich leich­ter anfühlt.

Nichts muss mehr schwer und mühe­voll für mich sein, auch das Geld­ver­die­nen nicht.

Klebezettel mit den Fragen Macht mir das Spaß und Tut mir das gut © Viktoria Cvetković bebildert.eu

In mei­nem Blick­feld kle­ben zwei Fra­gen, an denen sich meine Ent­schei­dun­gen in 2022 aus­rich­ten wer­den. Ich danke Sabine Scholze für die­sen befrei­en­den Impuls.

3. Ich biete berufliche Weiterbildungen nur noch online an

Es wird in die­sem Jahr keine Prä­senz­kurse mehr geben.

Schlecht zu lüf­tende Räume, 8 Stun­den Voll­prä­senz ohne echte Erho­lungs­pau­sen für mich als Kurs­lei­te­rin, keine adäqua­ten Pau­sen­räume… das tut mir ein­fach nicht gut. Und es tut den Teil­neh­men­den auch nicht gut.

Das heißt: Die (im März und Juni schon aus­ge­buch­ten) Prä­senz­kurse in 2022 habe ich abge­sagt und biete zu den­sel­ben Ter­mi­nen Online-Work­shops an. Wer ange­mel­det war, hat schon eine E‑Mail bekom­men und konnte ein­fach umbuchen.

Warum die Umstel­lung? Weil nach mei­nen Erfah­run­gen unter Pan­de­mie­be­din­gun­gen im Prä­senz-Work­shop keine Work­shop-Atmo­sphäre mehr auf­kom­men will. Die Vor­freude auf den Prä­senz­kurs ist groß, aber dann kommt vor Ort die Ernüch­te­rung: Wir sind zwar als Gruppe in einem Raum zusam­men und doch ver­ein­zeln die Men­schen – auf­grund von vor­ge­schrie­be­nen Min­dest­ab­stän­den, Mas­ken­pflicht und der laten­ten Sorge, sich trotz­dem anzu­ste­cken. Die Stim­mung ist nicht mehr fröh­lich und gelöst, son­dern gedämpft. Wer Sor­gen hat, lernt nicht so leicht und nicht so gerne Neues. Die Bereit­schaft, mit­ein­an­der zu arbei­ten, ist spür­bar gesun­ken. Das macht es dann auch für mich enorm anstren­gend, in mei­ner Rolle als Trai­ne­rin. Nach drei Tagen Prä­senz-Work­shop habe ich keine Kraft mehr für mich und meine Fami­lie. Das will ich so nicht mehr.

Gleich­zei­tig habe ich im letz­ten Jahr sehr gute Erfah­run­gen mit ver­schie­de­nen Online-For­ma­ten gemacht. Die funk­tio­nie­ren für alle Sei­ten der­zeit deut­lich bes­ser, des­halb sind sie meine Wahl für 2022. Online-Work­shops erlau­ben eine sehr viel ent­spann­tere Lern­at­mo­sphäre: Aus der siche­ren häus­li­chen Umge­bung her­aus ler­nen sich alle schnell ken­nen und arbei­ten ent­spannt zusam­men, wäh­rend es mir leich­ter fällt, den geeig­ne­ten Rah­men zu schaf­fen, damit alle als Gruppe gut zusam­men­wach­sen kön­nen. (Ein hoch auf erprobte didak­ti­sche Metho­den!) Wir kön­nen zu Hause erhol­sa­mere Pau­sen ein­le­gen, als in einem schlecht zu lüf­ten­den Kurs­raum. Und es kommt tat­säch­lich Lern­lust und Work­shop-Atmo­sphäre auf.

Ich bin glück­lich, dass alle(!) meine lang­jäh­ri­gen Koope­ra­ti­ons­part­ner und Bil­dungs­trä­ger die­sen Weg mit­ge­hen und unter­stüt­zen. Und auch die meis­ten Teil­neh­men­den. Ich habe es gerade nach­ge­schaut: Im Moment, in dem ich die­sen Arti­kel schreibe, ist in den Online-Work­shops im März und Juni schon nur noch jeweils ein Platz frei.

4. Ich verabschiede mich von E‑Mentor…

E‑Mentor ist so etwas wie eine Kurs­platt­form mit Coa­ching­ele­men­ten. Ich fand den auf Coa­ches aus­ge­rich­te­ten Ansatz von E‑Mentor vor zwei Jah­ren zwar char­mant und unter­stüt­zens­wert, mitt­ler­weile ist die Platt­form aber lei­der so gar nicht mehr auf dem Stand der Tech­nik. Ins­be­son­dere die Nut­zungs­freund­lich­keit lei­det. Des­we­gen ziehe ich mit den Kurs­in­hal­ten mei­ner Grup­pen­pro­gramme kom­plett zur Kurs-Platt­form Thinki­fic um.

Ich möchte, dass meine Teil­neh­men­den ihr Pass­wort selbst zurück­set­zen kön­nen. Und ich möchte die Mög­lich­keit haben, Inhalte in einem lau­fen­den Kurs noch anzu­pas­sen, zu ergän­zen und zu ver­bes­sern. Thinki­fic habe ich für aus­ge­wählte Kurse schon erfolg­reich getes­tet und werde jetzt mein gesam­tes Kurs­an­ge­bot umzie­hen. Dem­nächst wer­den dort alle Video- und PDF-Anlei­tun­gen und auch die Auf­zeich­nun­gen der Live-Ses­si­ons ihren struk­tu­rier­ten Platz finden.

Die ers­ten, die davon pro­fi­tie­ren wer­den, sind meine Teil­neh­me­rin­nen in der Fort­ge­schrit­tenen­gruppe, die ich seit mehr als zwei Jah­ren in monat­li­chen Impul­sen beglei­ten darf. Gleich danach kom­men die Teil­neh­men­den des im Früh­jahr star­ten­den Grup­pen­pro­gramms „ANSTIFTEN! Visu­elle Noti­zen mit Leich­tig­keit in den Genuss von Thinki­fic als unter­stüt­zen­der Lern­platt­form. Das Grup­pen­pro­gramm wird auch die­ses Jahr wie­der Face­book-frei sein. Ich bin kein Fan von Face­book-Grup­pen als Beglei­tung für Kurse, weil es siche­rere, ablen­kungs­freiere und über­sicht­li­chere Mög­lich­kei­ten gibt, Fra­gen zu stel­len, Resul­tate zu tei­len, Feed­back zu bekom­men und sich in der Gruppe auszutauschen.

5. Weiterempfehlungen (Affiliate) statt Facebook-Anzeigen

Apro­pos: Ich habe ein mora­li­sches Pro­blem mit Face­book. Lei­der komme ich selbst an der Nut­zung der (a)sozialen Platt­form nicht vor­bei, weil meine bei­den Wei­ter­bil­dun­gen, die ich in die­sem Jahr beginne bzw. fort­setze, dort ihre Aus­tausch­fo­ren haben.

Aber Wer­bung für mein eige­nes Ange­bot möchte ich auf Face­book nicht schal­ten, solange ich das ver­mei­den kann. Ein ver­rück­tes, hoff­nungs­lo­ses Unter­fan­gen aus Sicht der ver­sam­mel­ten Mar­ke­ting-Gurus da drau­ßen? Viel­leicht. Ich will trotz­dem gerne aus­pro­bie­ren, wie weit ich durch per­sön­li­che Wei­ter­emp­feh­lun­gen komme. Wenn nur jede dritte Teilnehmer:in aus dem letz­ten Grup­pen­kurs das Pro­gramm in ihrem Freundes‑, Bekann­ten- oder Kol­le­gin­nen­kreis erfolg­reich wei­ter­emp­fiehlt, bekom­men wir eine schöne Kurs­gruppe im Früh­jahr 2022 zusammen.

© Viktoria Cvetković bebildert.eu
Ich möchte die Kraft der ehr­li­chen Wei­ter­emp­feh­lun­gen nut­zen. Was ich an Wer­be­an­zei­gen spa­ren kann, kann ich zukünf­tig als Bud­get für Affi­lia­tes ein­pla­nen. Eine Umsatz­be­tei­li­gung für jeman­den, den ich kenne, fühlt sich für mich sehr viel bes­ser an, als der Daten­krake Geld in den Rachen zu werfen.
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Stay tuned!

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Meine Erfahrungen als Affiliate von SOMBA Kickstart

Meine Erfahrungen als Affiliate von SOMBA Kickstart

Lese­zeit: ca. 14 Minu­ten | aktua­li­siert: 25.01.2022

„So etwas mache ich sonst nicht.“

Das war mein ers­ter Satz in einem Social-Media-Pos­ting, in dem ich das erste Mal öffent­lich über meine guten Erfah­run­gen in der Zusam­men­ar­beit mit Judith Peters und The Con­tent Society berich­tet habe. Damals aus purer Über­zeu­gung und ohne Gegen­leis­tung, aber durch­aus aktiv von ihr ange­stupst, das zu einem bestimm­ten Zeit­punkt in einer bestimm­ten Umge­bung zu tun.

Emp­feh­lungs­mar­ke­ting heißt das dann, auch Affi­liate Mar­ke­ting oder Koope­ra­ti­ons­part­ner­schaft. Im beschrie­be­nen Fall war es unent­gelt­lich und mein Auf­wand gering.

Von per­sön­li­chen Wei­ter­emp­feh­lun­gen lebt auch mein Unter­neh­men, des­we­gen habe ich das für Judith gerne gemacht – aber eben auch nur, weil ich ihr Ange­bot wirk­lich gut finde. Ich kenne auch andere Anbie­te­rin­nen, die mich nicht über­zeugt haben. Über die spre­che ich dann ein­fach nicht öffent­lich, denn Bashing ist nicht meines.

Im bes­ten Fall ist Emp­feh­lungs­mar­ke­ting eine Win-Win-Win-Situation:

  • Für die Per­son, die auf der Suche nach einer guten Wei­ter­bil­dung ist und Infor­ma­tio­nen aus ers­ter Hand bekommt.
  • Für die Per­son, die die Wei­ter­bil­dung anbie­tet und leich­ter neue Wunsch­kun­din­nen findet.
  • Und für die Per­son, die die bei­den mit einem guten Gefühl zusammenbringt.

Meine drei Perspektiven aufs Affiliate-Marketing 

1. Als Kundin

Als ich letz­tes Jahr vor der schwie­ri­gen Ent­schei­dung stand, vier­stel­lig in eine Wei­ter­bil­dung bei Sig­run zu inves­tie­ren (oder eben auch nicht – SOMBA Kick­start wäre bis dahin die teu­erste Inves­ti­tion in mei­nem Unter­neh­men gewe­sen), war ich dank­bar, dass ich Jane von Klee nach ihren eige­nen Erfah­run­gen mit dem Pro­gramm fra­gen konnte. Jane war eine von Sig­runs vie­len Koope­ra­ti­ons­part­ne­rin­nen (auch Affi­liate genannt). Ich habe gezielt Jane gefragt, weil ich sie aus einem SEO-Kurs kannte und ich bei ihr den Ein­druck hatte, dass sie mir kein rosa­ro­tes Bild malen, son­dern in ihrer Ein­schät­zung auch die kri­ti­schen Dinge erwäh­nen würde. Hat sie dann tat­säch­lich auch – und ich habe eine infor­mierte Ent­schei­dung tref­fen kön­nen, was für mich sehr wert­voll war.

Als ich Kick­start schließ­lich gebucht habe, habe ich das gerne und gezielt über Janes Affi­late-Link getan. Ich gönne ihr jeden Cent der Pro­vi­sion, die sie dafür von Sig­run bekom­men hat – gerade WEIL Jane mich nicht mit „Ach, es ist alles soooo toll“ und sons­ti­gem Werbe-Bla-bla zuge­tex­tet hat. Diese Ehr­lich­keit wird sie wahr­schein­lich zu den finan­zi­ell weni­ger erfolg­rei­chen Affi­lia­tes von Sig­run gemacht haben, dafür hat sie aber wei­ter­hin mein Ver­trauen. Das heißt, ich emp­fehle (ohne jede Pro­vi­sion!) Jane aus vol­lem Her­zen wei­ter, wenn mich jemand nach einer Exper­tin für Human SEO und/​oder her­vor­ra­gende Web­site­texte fragt. Oder ich ver­linke ein­fach zu ihr, wie jetzt in die­sem Text oder – aus­führ­li­cher – in mei­nem Jah­res­rück­blick, weil ich finde, dass noch viel mehr Men­schen von ihrem Wis­sen pro­fi­tie­ren sollten.

2. Als Kursanbieterin

Als ich letz­tes Jahr Teilnehmer:innen für mei­nen Beta-Kurs „Visu­elle Noti­zen mit Leich­tig­keit“ gesucht habe, habe ich selbst davon pro­fi­tiert, dass ehe­ma­lige Kund:innen, Bekannte und Freund:innen mit Kuss­hand bereit waren, wie­derum in ihrem Freun­des- und Bekann­ten­kreis von mei­nem Ange­bot zu erzählen.

Dass sich für den Kurs drei­mal mehr Men­schen ange­mel­det hat­ten (rund 160), als ich ange­spro­chen hatte, macht mich sehr dank­bar. Es zeigt mir, dass die Men­schen, die mich ken­nen und schon mit mir gear­bei­tet haben, vom Wert und von der Qua­li­tät mei­ner Arbeit über­zeugt sind, sonst hät­ten sie mich nicht frei­wil­lig und ohne Pro­vi­sion weiterempfohlen.

3. Als Affiliate

Vor zwei Mona­ten bin ich nun selbst zum ers­ten Mal „rich­tige” Affi­liate bzw. Koope­ra­ti­ons­part­ne­rin für zwei Pro­gramme gewor­den, die ich aus Teil­neh­me­rin­nen-Sicht gut kenne und wei­ter­emp­feh­len kann: The Con­tent Society als Ein­stieg und Jah­res­be­glei­tung fürs regel­mä­ßige, effek­tive Blog­gen und SOMBA Kick­start als inten­si­ves 10-Wochen-Grup­pen­pro­gramm, um ohne Umwege ins Online-Busi­ness zu star­ten und von Tag 1 an in die Umset­zung zu kommen.

Um Kick­start soll es hier im Wei­te­ren gehen, denn aus Unter­neh­me­rin­nen-Sicht war es für mich eine auf­schluss­rei­che Lern­er­fah­rung. Als Affi­liate bekommt man nicht nur eine Pro­vi­sion, falls Men­schen über einen buchen, son­dern bekommt bei Sig­run auch einen guten Ein­blick in aktu­elle und funk­tio­nie­rende Launch-Stra­te­gien (also in die Phase, in der ein Ange­bot bewor­ben wird, bevor es gekauft wer­den kann).

Erfahrungen Affiliate SOMBA Kickstart © Viktoria Cvetković bebildert.eu

Was ich als Affiliate im SOMBA-Kickstart-Launch gelernt habe

1. Zeitaufwand

Solange wir uns im Bereich der unent­gelt­li­chen, per­sön­li­chen Wei­ter­emp­feh­lun­gen bewe­gen, hält sich der Zeit­auf­wand für die Per­son, die ein Ange­bot wei­ter­emp­fiehlt, sehr in Gren­zen. Im Zwei­fel ist es eine E‑Mail, die wir an Freun­din­nen, Bekannte und/​oder Kol­le­gin­nen wei­ter­lei­ten. Oder eine kurze Erwäh­nung in einem Arti­kel, den man sowieso geschrie­ben hätte.

Sobald wir uns als Affi­liate an eine „brei­tere Öffent­lich­keit“ wen­den und gezielt auf das Ange­bot der ande­ren Per­son hin­wei­sen, also z. B. im News­let­ter oder auf Social-Media-Kanä­len, wird es zeit­in­ten­siv: Es kom­men Nach­fra­gen von Inter­es­sier­ten, die mehr dazu wis­sen wol­len (exakt so, wie ich letz­tes Jahr Jane nach ihrer Ein­schät­zung gefragt habe).

Ich habe in den letz­ten Wochen viele per­sön­li­che Tele­fo­nate und Zoom-Calls mit Frauen geführt, die von mir wis­sen woll­ten, wie meine Erfah­run­gen mit Kick­start waren. Wenn ich diese Zei­ten auf­sum­miere, habe ich einen gan­zen Arbeits­tag in die Bera­tungs­ge­sprä­che inves­tiert. Damit gehe ich als Sig­runs Affi­liate für sie in Vor­leis­tung. Das ist „vor­ge­streckte“ Arbeits­zeit, die mir erst ein­mal nie­mand bezahlt, denn ich weiß ja nicht, ob über­haupt jemand über mich buchen wird. Erst dann bekäme ich eine Pro­vi­sion von Sigrun.

Aus der Erfah­rung, die ich jetzt gemacht habe, halte ich Pro­vi­sio­nen mitt­ler­weile nicht mehr für einen Bonus, son­dern für eine reelle, legi­time Aufwandsentschädigung.

2. Beraten, nicht belabern

Wenn ich als Kun­din vor der Ent­schei­dung stehe, eine grö­ßere Summe zu inves­tie­ren oder nicht, dann mag ich nicht nur die glän­zende Seite eines Ange­bots prä­sen­tiert bekom­men: Die wun­der­vol­len Erfolgsgeschichten.

Eine Kurs­an­bie­te­rin macht intui­tiv aber genau das – sie kann nicht anders. Wäre sie von ihrem eige­nen Pro­gramm nicht über­zeugt, würde sie es nicht anbie­ten (hof­fent­lich!). Wenn wir selbst einen Kurs anbie­ten, dann sind wir auf natür­li­che Weise von unse­rem Ange­bot posi­tiv vor­ein­ge­nom­men. Im bes­ten Fall ste­cken wir näm­lich unsere ganze Erfah­rung, unser Wis­sen und Kön­nen in einen Kurs oder ein Pro­gramm. Aber nicht jedes (noch so groß­ar­tige) Pro­gramm ist für jede Per­son geeig­net. Oder noch nicht geeig­net, weil z. B. noch bestimmte Vor­aus­set­zun­gen fehlen.

Und da sehe ich Affiliates in einer besonderen Verantwortung.

Wir sind näm­lich die Insi­der, die das Programm/​den Kurs von innen gese­hen haben. Wir haben zwangs­läu­fig einen dif­fe­ren­zier­te­ren Blick und eine andere Per­spek­tive auf das Kurs­an­ge­bot, als die Per­son, die das Ange­bot erstellt hat. Wir ken­nen die posi­ti­ven Aspekte, wir haben aber auch erlebt, wo es viel­leicht hakt. Wir haben am eige­nen Leib erfah­ren, wie uns das Pro­gramm hilft, die gewünsch­ten Resul­tate zu erzie­len und wis­sen, wel­che Vor­er­fah­rung wir mit­ge­bracht haben. Des­we­gen ver­trauen die Men­schen unse­rer Ein­schät­zung auch mehr, als der der Kursanbieterin.

Genau wegen die­ses Ver­trau­ens­vor­schus­ses halte ich es für mora­lisch ange­zeigt, als Affi­liate die ganze Geschichte zu erzäh­len, und nicht nur die shiny aspects nach außen zu keh­ren. Auch auf die „Gefahr“ hin, weni­ger Pro­vi­sion zu bekommen.

Ich bin Affi­liate für SOMBA Kick­start aus Über­zeu­gung, weil mich das Pro­gramm in mei­ner eige­nen Ent­wick­lung als Unter­neh­me­rin enorm nach vorne kata­pul­tiert hat. Ich weiß also, dass es sehr effek­tiv ist – wenn man bestimmte Vor­aus­set­zun­gen mit­bringt und sich auf den Pro­zess ein­las­sen kann. Ich weiß aber auch, dass das ein inten­si­ves und kräf­te­zeh­ren­des Pro­gramm ist. Und ich weiß auch, dass viel­leicht einige Dinge anders sind, als sie von außen schei­nen. Auf Nach­frage erzähle ich also die ganze Geschichte.

Ich konnte letz­tes Jahr dank Jane eine infor­mierte Ent­schei­dung tref­fen und genau das möchte ich ande­ren jetzt auch ermög­li­chen. Denn meine wich­tigste „Wäh­rung“ ist das Ver­trauen mei­ner Kun­din­nen. Auf die Pro­vi­sion von Sig­run kann ich im Zwei­fel ver­zich­ten. Auf das Ver­trauen mei­nes Netz­werks in mich und meine Inte­gri­tät aber sicher nicht.

Des­we­gen bin ich froh, dass ich meine Hal­tung in den Gesprä­chen, die ich als Affi­liate geführt habe, posi­tiv gespie­gelt bekom­men habe.

3. Größere Resonanz außerhalb meines eigenen Netzwerks

Was mich über­rascht hat: Über meine Social-Media-Postings habe ich als Affi­liate für Kick­start uner­war­tet viele neue Men­schen erreicht. Über mei­nen News­let­ter kam ver­gleichs­weise wenig Reso­nanz. Etwa 80 Pro­zent der Inter­es­sen­tin­nen kannte ich vor­her nicht. Sie waren also weder in mei­nem E‑Mail-Ver­tei­ler noch in den Inter­net-Bla­sen, in denen ich mich sonst so bewege.

Die Ana­ly­ti­ke­rin in mir hat dafür zwei Hypothesen:

  • So, wie meine bis­he­ri­gen Kurse und Bil­dungs­ur­laube gestrickt waren, spre­chen sie über­wie­gend Ange­stellte an, selbst wenn es sich um Team­lei­te­rin­nen oder Füh­rungs­kräfte han­delt. Ergo habe ich in mei­nem E‑Mail-Ver­tei­ler der­zeit mehr Ange­stellte und ver­gleichs­weise wenige Selb­stän­dige. Nun weiß ich aus per­sön­li­chem Kon­takt, dass sich einige der Ange­stell­ten auf dem Sprung in die (neben­be­ruf­li­che) Selb­stän­dig­keit befin­den. Alles in allem sind das aber maxi­mal 15 Pro­zent der Men­schen in mei­nem E‑Mail-Ver­tei­ler. Und für alle ande­ren ist SOMBA Kick­start schlicht nicht relevant.
  • In mei­nem Inter­net-Umfeld hin­ge­gen bin ich umge­ben von ande­ren Online-Unter­neh­me­rin­nen, auch außer­halb der Grup­pen, in denen ich aktiv bin. Von dort kam dann auch zah­len­mä­ßig deut­lich mehr Reso­nanz auf mich als Koope­ra­ti­ons­part­ne­rin von SOMBA Kickstart.

4. Der Wettbewerb mit den „Großen“

Apro­pos Inter­net-Blase: Die, in der ich unter­wegs bin, ist auch irgend­wie eine „Sig­run-Blase“. Es gab in die­sem Jahr sehr viele Affi­lia­tes für SOMBA Kick­start, und zwar quer durch die Bank. Es gab also Men­schen wie mich, die erst seit einem Jahr mit Sig­run arbei­ten. Und andere wie z. B. meine Blog-Men­to­rin Judith Peters, die schon viele Jahre dabei sind und als Erfolgs­bei­spiele von Sig­run aktiv (etwa durch Inter­views) gepusht werden.

Nun bin ich Kun­din bei Judith – genauso wie einige derer, die mich nach einer Ein­schät­zung zu SOMBA Kick­start gefragt haben. Die müs­sen sich dann ent­schei­den, ob sie über Judith oder über mich buchen wol­len, denn bei­des geht nicht. Und da Judith mit ihrem Team viel mehr Ener­gie in die­sen Affi­liate-Launch ste­cken und Mehr­wert bie­ten kann, als mir das alleine mög­lich ist, ist mir schon klar, in wel­che Rich­tung das Pen­del aus­schlägt. Und das ist auch völ­lig OK.

Sol­che Erfah­run­gen sind wert­voll, denn sie zei­gen mir, wor­auf ich beim nächs­tes Mal ach­ten kann.

5. Last Touch Point: Der letzte Klick zählt

So viele Affi­lia­tes für SOMBA Kick­start es in die­sem Launch gibt, so viele Buchungs­links schwir­ren im Netz herum. Jeder Link ist indi­vi­du­ell einer Affi­liate zuge­ord­net, damit am Ende die Pro­vi­sion ermit­telt wer­den kann. Bei der Masse an Links ist nahezu unver­meid­lich, dass eine inter­es­sierte Per­son im Laufe von zwei Mona­ten auf die Links ver­schie­de­ner Affi­lia­tes klickt, um sich über das­selbe Ange­bot zu infor­mie­ren. Wer bekommt dann die Pro­vi­sion? In die­sem Launch war es die Affi­liate, die den letz­ten Link vor der Buchung plat­zie­ren konnte.

Was wohl punk­tu­ell zu einem Rat­ten­ren­nen bei­getra­gen hat. Jeden­falls haben mir meh­rere Gesprächs­part­ne­rin­nen erzählt, dass sie offen­bar gezielt nach ihrer Teil­nahme am letz­ten Work­sh­op­tag bei Sig­run von gleich meh­re­ren Affi­lia­tes auf Social Media erst „Freund­schafts­an­fra­gen“ und kurz dar­auf wer­bende Nach­rich­ten bekom­men hät­ten. Nennt sich Social Sel­ling, wobei das eigent­lich bes­ser in die andere Rich­tung funk­tio­niert – wenn die Inter­es­sierte die Anbie­te­rin kon­tak­tiert und nicht umge­kehrt. So ist es näm­lich Kalt­ak­quise und die nervt gewal­tig. Ich kenne diese Stra­te­gie aus Sicht der umwor­be­nen, poten­ti­el­len Kun­din und emp­finde das als über­grif­fig, wenig respekt­voll und letzt­lich abschreckend.

Ich kann nach­voll­zie­hen, warum Affi­lia­tes sich so ver­hal­ten, wenn es der letzte Klick ist, der zählt. Das Sys­tem lädt dazu ein. Mein Vor­ge­hen ist es defi­ni­tiv nicht. Aber gut, viel­leicht bin ich in mei­nen Wer­te­vor­stel­lun­gen nicht mehr auf der Höhe der Zeit (oder des Online-Mar­ke­tings). Habe ich an der Stelle „Geld lie­gen­ge­las­sen“? Mög­lich, aber ich möchte nie­man­dem zumu­ten, was ich selbst nicht aus­ste­hen kann.

Erfahrungen Affiliate SOMBA Kickstart © Viktoria Cvetković bebildert.eu

Was ich als Unternehmerin aus dem Kickstart-Affiliate-Launch gelernt habe

1. Empfehlungsmarketing läuft bezahlter Werbung den Rang ab

Das ist tat­säch­lich meine Schlüs­sel­er­kennt­nis. Meine Beob­ach­tung in der Wei­ter­bil­dungs­bran­che war bis­her: Am Anfang tes­tet man, ob ein Ange­bot orga­nisch ange­nom­men wird, also ohne bezahlte Wer­bung, nur durch Mund­pro­pa­ganda. Wenn das funk­tio­niert (und sobald man es sich leis­ten kann), sollte man Wer­bung schalten.

Im Online­busi­ness hieß die Werbe-Maxime lange: „Ohne Face­book-Ads geht gar nichts.” Ohne Face­book-Ads hast du keine Reich­weite, deine kos­ten­lo­sen Ken­nen­lern­an­ge­bote wer­den nicht von genü­gend Men­schen gefun­den. Ohne Face­book-Ads buchen nicht 20 Men­schen dei­nen kos­ten­pflich­ti­gen Kurs, son­dern nur 2, weil die ande­ren 18 gar nichts davon mit­be­kom­men. Wie das halt bei einem Mono­po­lis­ten so ist, der möchte, dass du Wer­bung schal­test und deine „nor­ma­len“ Postings über­haupt nur an etwa 10 Pro­zent dei­ner Abonnent:innen ausspielt.

Mein per­sön­li­ches Dilemma: Mit Face­book-Ads finan­zierst du einen Kon­zern, der wis­sent­lich demo­kra­tie­ge­fähr­dend und men­schen­ver­ach­tend agiert. Des­halb habe ich noch keine ein­zige Face­book-Anzeige geschal­tet. Ich ver­traue immer noch per­sön­li­che Wei­ter­emp­feh­lun­gen aus einem lang­sam, aber ste­tig wach­sen­den Bekann­ten- und Kun­din­nen­kreis. Dem­entspre­chend lang­sam wächst mein Unter­neh­men im Ver­gleich zu denen, die Wer­bung schal­ten. Aber um ehr­lich zu sein: Ich war kurz davor ein­zu­kni­cken. Gerate ich mit mei­nem Ange­bot nicht ins Hin­ter­tref­fen, wenn gefühlt alle außer mir Anzei­gen schalten?

Und jetzt sagt aus­ge­rech­net Sig­run, die euro­päi­sche Kory­phäe des Online­mar­ke­tings: In ihrem aktu­el­len Launch machen die bezahl­ten Wer­be­an­zei­gen den gerin­ge­ren Teil ihres Erfolgs aus. (Sinn­ge­mäß: Face­book-Ads wer­den immer teu­rer und kom­ple­xer ein­zu­rich­ten. Bald wird der Kipp­punkt erreicht sein, wo sie sich für bestimmte Bran­chen nicht mehr ren­tie­ren.) Den weit­aus grö­ße­ren Teil ihrer Kurs­teil­neh­me­rin­nen hat sie orga­nisch über ihre Affi­lia­tes erreicht, sprich über die Wei­ter­emp­feh­lung durch ihre (ehe­ma­li­gen) Kund:innen.

BÄM!

Und da ist sie nicht die Ein­zige, das ist ein Trend. Nur bekommt man sonst kei­nen Blick hin­ter die Kulissen.

2. Empfehlungsmarketing leitet Geld von Facebook-Ads weg

Natür­lich ist das Emp­feh­lungs­mar­ke­ting bei Sig­run pro­fes­sio­nel­ler auf­ge­zo­gen als bei mir bis­her, aber es zeigt mir, was mög­lich ist.

Es ermu­tigt mich, auf mei­nem „No-Facebook“-Weg zu blei­ben. Und es ermu­tigt mich, Koope­ra­tio­nen ein­zu­ge­hen: Mit den­je­ni­gen mei­ner Kun­din­nen, die Inter­esse daran haben. Und mit den Men­schen in mei­nem Netz­werk, die mich jetzt schon gerne durchs Wei­ter­erzäh­len unterstützen.

Das, was ich an Wer­be­an­zei­gen spa­ren kann, kann ich zukünf­tig für Affi­lia­tes ein­pla­nen. Eine Umsatz­be­tei­li­gung für jeman­den, den ich kenne, fühlt sich für mich sehr viel bes­ser an, als der Daten­krake Geld in den Rachen zu werfen.

3. Empfehlungsmarketing erreicht Wunschkundinnen gezielter

Ein nicht zu unter­schät­zen­der Punkt: Mit Freun­den von Freun­den ver­steht man sich meis­tens gut, auch wenn man sich gerade erst neu kennenlernt.

So ist das bei Wunsch­kun­din­nen auch. Wenn ich mit einer Per­son gerne zusam­men­ar­beite und sie emp­fiehlt mich in ihrem Freun­des­kreis wei­ter, ste­hen die Chan­cen gut, dass das eben­falls Men­schen sind, mit denen die Arbeit sich nicht wie Arbeit anfühlt, son­dern wie Freude. Weil die Che­mie stimmt, weil man ähn­lich tickt und bes­ten­falls die glei­chen Werte teilt.

Fazit

© Viktoria Cvetković bebildert.eu
Ich bin sehr dank­bar für den pro­fes­sio­nel­len Ein­blick, den Sig­run uns Affi­lia­tes in die­sem Launch ermög­licht hat. Stra­te­gisch gehört sie zu Bes­ten ihres Fachs und ich lerne unfass­bar viel von ihr. Und ich muss sagen, dass ich sie hin­ter den Kulis­sen mensch­lich als wesent­lich zugäng­li­cher und ange­neh­mer emp­fun­den habe, als wäh­rend mei­ner Zeit als Kickstart-Teilnehmerin.

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Mein Dreiklang für 2022: Fülle-Fokus-Wachstum

Mein Dreiklang für 2022: Fülle-Fokus-Wachstum

Foto: Ute Gabriel

Lese­zeit: ca. 8 Minu­ten | aktua­li­siert: 04.01.2022

Brau­che ich eigent­lich ein Jah­res­motto? Oder ein Leit­wort für das neue Jahr? Und wenn ja, wel­ches soll es sein? Die meiste Zeit mei­nes Lebens hatte ich kei­nes. 2021 war das erste Jahr mit Motto und mein Leit­wort 2021 war Sicht­bar wer­den. Es hat mich tat­säch­lich durchs Jahr beglei­tet wie ein Kom­pass, an dem ich mich und meine Akti­vi­tä­ten immer wie­der aus­ge­rich­tet habe. Wie kraft­voll so ein Leit­wort sein kann, hat mich selbst erstaunt: Ich bin stolz auf die selbst­er­reichte Bilanz der (für mich) drei wich­tigs­ten Kenn­zah­len im Online-Business:

Durch die höhere Sicht­bar­keit erge­ben sich plötz­lich so viel mehr Mög­lich­kei­ten – des­we­gen habe ich mir für 2022 kein ein­zel­nes Leit­wort aus­ge­sucht, son­dern gleich einen Drei­klang: Fülle, Fokus und Wachs­tum.

Was Fülle für mich bedeutet 

Meine erste Asso­zia­tion zu Fülle war: Aus dem Vol­len schöp­fen. Und genau das werde ich in 2022 tun. Ich werde wei­ter­hin aus mei­nem Fach­wis­sen als Visua­li­sie­re­rin schöp­fen. Ich werde aus mei­ner lang­jäh­ri­gen Erfah­rung als Trai­ne­rin in der Erwach­se­nen­bil­dung schöp­fen. Und ich werde aus der Fülle mei­nes neuen Wis­sens rund ums Online-Busi­ness schöp­fen. (Sinn­bild­lich dafür steht mein Erfolgs­mo­mente-Glas, das ich seit dem letz­ten Jahr auf dem Schreib­tisch ste­hen habe.) Vor allem aber möchte ich aus mei­nen Bezie­hun­gen schöp­fen – und das ist etwas völ­lig Neues für mich.

Beziehungsfülle

Ich bin keine gebo­rene Netz­wer­ke­rin. Andere Men­schen um einen Gefal­len zu bit­ten, kam für mich lange Zeit nicht in Frage – vor allem nicht, wenn ich nichts im direk­ten Aus­tausch anbie­ten konnte. Und ich hatte in der Ver­gan­gen­heit oft das Gefühl, nichts im Aus­tausch anbie­ten zu kön­nen. Was hatte ich denn, was für die andere Per­son wert­voll wäre? Mein Glau­bens­satz war: Wenn ich um einen Gefal­len bitte, bin ich läs­tig, falle ich zur Last. Dass die­ser Glau­bens­satz nun im Laufe von 2021 zer­brö­selt ist, hat mit dem beson­de­ren Netz­werk in The Con­tent Society zu tun. Dort regel­mä­ßig die Erfah­rung zu machen, dass allein schon die Auf­klä­rung eines Begriffs, ein Kom­men­tar oder eine Kurz­an­lei­tung für andere so wert­voll sind, dass sie von sich aus mit mir in den Aus­tausch gehen, hebt mich regel­recht aus den Schuhen.

Ver­rückt: Mitt­ler­weile komme ich ganz von selbst auf die Idee, Men­schen um eine halbe Stunde ihrer Zeit zu bit­ten, um etwa eine Idee durch­zu­spre­chen oder meine Gedan­ken zu einem neuen Ange­bot zu ordnen.😅

Fülle in die­sem Zusam­men­hang bedeu­tet für mich: Mir end­lich offi­zi­ell zu erlau­ben, aus mei­nen Bezie­hun­gen zu schöp­fen (und gewohn­heits­mä­ßig nicht nur andere aus mei­ner Wis­sens- und Erfah­rungs­fülle schöp­fen zu lassen).

Blog-and-Business-Talk © Viktoria Cvetković bebildert.eu

Der monat­li­che Blog&Business-Talk in The Con­tent Society hat schon zu spon­ta­nen Ver­ab­re­dun­gen zum gemein­sa­men Brain­stor­ming geführt.

Lebensfülle

Fülle bedeu­tet für mich aber auch, die vie­len ver­schie­de­nen Aspekte des Lebens zusam­men­zu­füh­ren. Durch die starke Aus­rich­tung auf mein Online-Unter­neh­men ist vie­les andere in 2021 zu kurz gekom­men. Ich habe zu viel gear­bei­tet und zu wenig geschla­fen, zu wenig Sport gemacht, zu wenig gezeich­net, zu wenig Zeit mit den Men­schen ver­bracht, die ich liebe. Die Viel­falt, die mein Leben erst leben­dig macht, wird in 2022 wie­der in den Fokus rücken. Lebens­fülle ist da das Stichwort.

Eine ein­gän­gige Form, sich die Lebens­fülle vor Augen zu füh­ren, ist das Wheel of Life. Ein­mal im Jahr mache eine Bestands­auf­nahme mit die­sem Selbst­coa­ching-Tool, ganz klas­sisch mit den der­zeit für mich wich­tigs­ten Lebens­be­rei­chen. In der Rück­schau auf das letzte Jahr kommt ein ziem­lich ver­beul­tes Lebens­rad her­aus. Die Visua­li­sie­rung hilft mir, sehr schnell zu erken­nen, wel­che Berei­che mehr Auf­merk­sam­keit benö­ti­gen. Dabei geht es nicht darum, über­all 100 Pro­zent zu errei­chen, son­dern um einen Abgleich zwi­schen: Wo wäre ich gerne in Lebens­be­reich A auf der Skala, um zufrie­den zu sein? und Wo bin ich der­zeit auf der Skala? Für die Lebens­be­rei­che mit den größ­ten Abwei­chun­gen zwi­schen Wunsch- und Ist-Zustand habe ich kon­krete Ziele ent­wi­ckelt und Lösungs­schritte benannt.

wheel-of-life-2021 © Viktoria Cvetković bebildert.eu

Das Wheel of Life: Ein ein­fa­ches und effek­ti­ves (Selbst-)Coachingtool, das ich in regel­mä­ßi­gem Abstand nutze. Das ist die Moment­auf­nahme von Anfang Dezem­ber 2021. Mir ist sehr klar, wel­che drei Lebens­be­rei­che jetzt gerade mehr Auf­merk­sam­keit benö­ti­gen und was ich unter­neh­men werde.

Finanzielle Fülle

2022 wird das erste Jahr, in dem sich mein Online-Busi­ness finan­zi­ell trägt. In den ver­gan­ge­nen zwei Jah­ren habe ich einen hohen vier­stel­li­gen Betrag ins Unter­neh­men inves­tiert, vor allem in meine eigene Bil­dung (Wis­sens­auf­bau ist nor­mal in einem Wis­sens­be­ruf), aber auch in pro­fes­sio­nelle Tools.

Die Zeit, wo ich mir mit kos­ten­lo­sen Infor­ma­tio­nen aus dem Inter­net mein Wis­sen zusam­men­stü­ckelt habe, ist defi­ni­tiv vor­bei. Wenn es kein Geld kos­tet, kos­tet es etwas ande­res – in den meis­ten Fäl­len Zeit und Ner­ven. Für 2022 habe ich mir die Beglei­tung einer Busi­ness-Men­to­rin gesi­chert, die den Weg, den ich beschreite, schon gegan­gen ist. Keine bil­lige Inves­ti­tion, aber eine güns­tige: Mit ihr struk­tu­riert zu arbei­ten wird mein bis­he­ri­ges Mäan­dern durch den Mar­ke­ting-Dschun­gel abkür­zen. Es wird dazu bei­tra­gen, mei­nen Wun­sch­um­satz in 2022 zu errei­chen und die Inves­ti­tion mehr­fach wie­der reinzuholen.

Erfolgsmomenteglas © Viktoria Cvetković bebildert.eu

Mein Erfolgs­mo­men­te­glas, das seit März 2021 wich­tige imma­te­ri­elle Dinge für mich sam­melt und auf­be­wahrt: Neue Fähig­kei­ten, Aha-Momente und Erfolgserlebnisse.

Wie Fokus dazu passt

Auf den ers­ten Blick könn­ten sich Fülle und Fokus aus­schlie­ßen. Aber: Damit Fülle nicht zur Über-Fülle wird, brau­che ich Fokus. So viele The­men und Bega­bun­gen! Als viel­fäl­tig inter­es­sierte Per­son neige ich oft dazu, meine Auf­merk­sam­keit auf zu viele ver­schie­dene Dinge gleich­zei­tig zu rich­ten. Mich für eine bestimmte Zeit nur auf die drei wich­tigs­ten Aspekte zu fokus­sie­ren, bewahrt mich vor dem Ver­zet­teln. Tat­säch­lich haben Fülle und Er-fül­lung für mich mit dem Set­zen von Prio­ri­tä­ten zu tun. In gewis­ser Weise war schon 2021 ein Jahr der Fülle, bei­spiels­weise in Bezug auf die Fülle von Blog­ar­ti­keln, die ich ver­öf­fent­licht habe. Mein Fokus auf Con­tent-Fülle hat zu grö­ße­rer Sicht­bar­keit beigetragen.

Nun ist Sicht­bar­keit kein Selbst­zweck, son­dern soll dazu bei­tra­gen, dass mein Unter­neh­men mich dau­er­haft ernährt, Stich­wort finan­zi­elle Fülle. Des­we­gen geht der Fokus in 2022 ver­stärkt auf das Durch­füh­ren von beglei­te­ten Online-Kur­sen, indi­vi­du­el­len Ein­zel­coa­ching-Pake­ten und der Ver­fei­ne­rung der Launch-Stra­te­gie. Außer­dem werde ich mein Signa­ture-Pro­gramm für visu­el­les Den­ken und Arbei­ten an den Start brin­gen: Den­ken mit dem Stift. Es wird DAS Go-To-Pro­gramm für Selb­stän­dige, Unter­neh­me­rin­nen und Coa­ches, die ihre Ideen über­sicht­lich fest­hal­ten und mit Klar­heit kom­mu­ni­zie­ren wol­len: Über­sicht­li­chere Noti­zen, anschau­li­chere Prä­sen­ta­tio­nen und zeit­spa­rende Selbstorganisation.

Der Fokus rich­tet sich aber auch in den per­sön­li­chen Bereich. Ich möchte meine Freund­schaf­ten wie­der bewuss­ter pfle­gen und mir Zei­ten reser­vie­ren, die frei von Arbeit und voll von Muße sind: Zeich­nen, lesen und im Gar­ten rumprötschen sind gerade die Top 3.

Blumenstrauß-Tusche © Viktoria Cvetković bebildert.eu

Momen­tan liebe ich Tusche­zeich­nun­gen, um mich zu ent­span­nen. Das Ori­gi­nal ist 50 cm lang und an drei Aben­den ent­stan­den. Den Blu­men­strauß, der bei uns auf dem Tisch stand, habe ich jeweils ein Stück um seine Achse wei­ter­ge­dreht und so eine Abwick­lung gezeichnet.

Wie Wachstum den Dreiklang vervollständigt

Das letzte Jahr war geprägt von immensem per­sön­li­chen Wachs­tum. Ich finde es unfass­bar, wie viel Neues ich „neben­her“ gelernt habe in den 10 Wochen, in denen ich mei­nen ers­ten „rich­ti­gen“ Online-Kurs erstellt, gelauncht und durch­ge­führt habe. Jetzt wird das Unter­neh­mens­wachs­tum nach­zie­hen – und das bedeu­tet pri­mär Lis­ten­auf­bau. Nur wenn die E‑Mail-Liste wächst, tut es auch das Online­busi­ness. Umsatz­wachs­tum gibt es nicht ohne eine grö­ßere Sicht­bar­keit und eine ste­tig wach­sende E‑Mail-Liste. Die drei sind mit­ein­an­der gekop­pelt: Kogni­tiv hatte ich das schon lange ver­stan­den, was das aber unter­neh­me­risch bedeu­tet, sickert erst jetzt so rich­tig bei mir ein.

Dann gibt es einen wei­te­ren Aspekt, der mich krib­be­lig macht: Team­auf­bau. Ich brau­che Ent­las­tung bei Ads bzw. will sie aus­la­gern. Und ich wün­sche mir eine All­round-Unter­stüt­zung für die Laun­ches: Eine umset­zungs­starke Per­son, die mir orga­ni­sa­to­risch den Rücken frei­hält, tech­ni­sche Skills mit­bringt und das Com­mu­nity-Manage­ment im Blick hat. Das wird noch spannend…🙃

Wachs­tum habe ich aber auch kon­kret vor Augen, wenn ich in den Gar­ten schaue. Wir sind auf dem Weg vom Zier- zum Nutz­gar­ten. Und auch wenn der Win­ter aktu­ell geprägt ist vom Roden und Umgra­ben der Beete: Zu beob­ach­ten, wie die die Blatt­knos­pen an den Apfel- und Pflau­men­bäu­men sich jetzt schon mil­li­me­ter­weise ent­wi­ckeln und der Feld­sa­lat klein, aber sta­bil immer wei­ter­wächst – das macht demü­tig. Es rückt die Lebens­di­men­sio­nen wie­der im Kopf zurecht: Was ist eigent­lich wirk­lich wich­tig? Und es erdet.

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Die 7 größten Fehler in meiner Selbständigkeit

Die 7 größten Fehler in meiner Selbständigkeit

Ver­öf­fent­licht: 19.11.2021 | Aktua­li­siert: 27.09.2022 | Das * kenn­zeich­net Partner-Links

Wenn du hier schon eine Weile mit­liest, weißt du, dass ich mich 2017 selb­stän­dig gemacht habe. Ich habe damals neben­be­ruf­lich gegrün­det. Und weil ich jetzt einige Jahre Erfah­run­gen als Selb­stän­dige gesam­melt habe, lasse ich meine Ent­schei­dun­gen (gute wie pro­ble­ma­ti­sche) in die­sem Arti­kel Revue pas­sie­ren. Viele Ent­schei­dun­gen waren genau rich­tig, bei eini­gen habe ich mich aus­ge­bremst und es mir unnö­tig schwergemacht.

Mitt­ler­weile begleite ich als Men­to­rin einige groß­ar­tige Frauen bei ihrem eige­nen Weg in die Selb­stän­dig­keit. Seit­her berge ich meine Erfah­rungs­schätze viel bewuss­ter und gebe in Men­to­rings das wei­ter, was mir damals gehol­fen hätte, leich­ter zum Ziel zu kom­men und weni­ger Zeit auf Umwe­gen zu vergeuden.

2017 war ich berufs­er­fah­ren als Ange­stellte und Anfän­ge­rin als Selb­stän­dige. Ich hatte soli­des Exper­tin­nen­wis­sen zu mei­nen inhalt­li­chen The­men (Kom­mu­ni­ka­tion von fach­li­chen Inhal­ten mit­tels all­tags­taug­li­cher Visua­li­sie­rung) und solide Erfah­rung als beauf­tragte Dozen­tin und Semi­nar­lei­te­rin, aber kei­ner­lei Erfah­rung damit, wie Selb­stän­dig­keit »geht«.

Ich habe in den sehr inten­si­ven ers­ten Mona­ten die Grün­dungs­be­ra­tung der Stadt Köln genauso in Anspruch genom­men, wie auch kilo­weise Lite­ra­tur aus der Büche­rei nach Hause geschleppt (wenn ich eines emp­feh­len sollte, wäre es das Pra­xis­buch Exis­tenz­grün­dung* von Svenja Hofert). Habe gele­sen, recher­chiert, Ter­mine beim Finanz­amt gemacht, an Work­shops zur Busi­ness­pla­ner­stel­lung teil­ge­nom­men. Der äußere Rah­men stand irgend­wann, viele limi­tie­rende Glau­bens­sätze aber habe ich noch lange Zeit danach mit mir her­um­ge­tra­gen. Diese innere Arbeit – um mir im Resul­tat voll­um­fäng­lich (und nicht nur ein biss­chen) das zuzu­trauen, wofür ich ange­tre­ten bin – ist min­des­tens genauso wich­tig gewe­sen, wie die Steu­er­num­mer zu beantragen.

Viele der limi­tie­ren­den Glau­bens­sätze, ich damals hatte, ent­de­cke ich heute bei mei­nen Men­tees wie­der. Es scheint so etwas wie ein Mus­ter zu geben, wenn man grün­det oder in die Selb­stän­dig­keit star­tet, denn in den Gesprä­chen (mit beruf­lich alle­samt gestan­de­nen Frauen) begeg­nen mir die­sel­ben Dinge wie­der und wieder.

Zeit also, mal offen über ein paar häu­fig vor­kom­mende Selbst­sa­bo­ta­gen zu spre­chen – nicht aber ohne einen posi­ti­ven Schluss! Am Ende die­ses Arti­kels ziehe ich ein Fazit, bei dem es ein biss­chen mit mir durchgeht… 😉

Fehler #1: Als allererstes ein Logo machen lassen

Wenn meine Men­tees zu mir kom­men, haben sie die­sen Schritt meis­tens schon ange­sto­ßen (oder fer­tig). Ich kann das gut ver­ste­hen, weil es sich pro­fes­sio­nell anfühlt. Ich bin ja auch in diese Denk­falle getappt. Nur: Das Logo ver­dient kein Geld für dich. Es ist gut, irgend­wann mal eines zu haben, aber es hat gerade am Anfang der (ggf. neben­be­ruf­li­chen) Selb­stän­dig­keit über­haupt keine Priorität. 

Wich­ti­ger wäre, ein kla­res Ange­bot zu for­mu­lie­ren und zu ver­öf­fent­li­chen. Zum Bei­spiel auf einer ein­fa­chen Web­site, als simp­ler One-Pager. Am bes­ten mit einer kur­zen per­sön­li­chen Vor­stel­lung, Kon­takt­da­ten und einer ein­deu­ti­gen Hand­lungs­auf­for­de­rung. So etwas wie: „Vor­ge­spräch vereinbaren“.

Meine eigene Geschichte dazu? Ich habe mich lange mit mei­nem Ange­bot als Visua­li­sie­rungs­trai­ne­rin nicht raus­ge­traut, weil mein Logo noch nicht fer­tig war. Das Logo brauchte ich in mei­ner Gedan­ken­welt dafür, um meine Web­site end­lich ver­öf­fent­li­chen zu dür­fen. Und für Druck von Visi­ten­kar­ten natür­lich (yepp, daran merkst du, wie lange das her ist 😉). Also habe ich eine Desi­gne­rin beauf­tragt und bis das Logo nicht fer­tig war, auch nie­man­dem über mein kom­men­des Ange­bot erzählt.

Schade.

In der Zeit hät­ten näm­lich schon mit poten­ti­el­len Kund:innen in Kon­takt kom­men und erzäh­len kön­nen, was ich vor­habe. Und ich hätte viel, viel frü­her auch die ers­ten Test-Kund:innen gewin­nen kön­nen – denen war es inter­es­san­ter­weise völ­lig egal, ob ich ein Logo hatte und wie es aus­sah.🤔 Sie waren doch tat­säch­lich mehr daran inter­es­siert, wel­che Ergeb­nisse sie von der Teil­nahme an mei­nem Beta-Kurs erwar­ten durften.

Fehler #2: Zu lange an der Website basteln

Meine Web­site-Domain habe ich mir Anfang 2016 gesi­chert. Und davor und danach elen­dig lang recher­chiert: Wie könnte ich die Web­site struk­tu­rie­ren? Wel­che Unter­sei­ten brau­che ich? Wie machen andere das? Was gefällt mir bei denen? Was würde ich anders machen? Ich habe gescrib­belt und ent­wor­fen und ver­wor­fen, bis ich dachte, den ulti­ma­ti­ven Plan zu haben. Auf mei­ner Web­site war der­weil einige Monate lang nur das hier zu finden:

So sah meine Coming-Soon-Page 2016 aus

Mit dem obi­gen Platz­hal­ter­bild auf der Web­site habe ich ewig im Hin­ter­grund an der Seite gebas­telt, Unter­sei­ten ange­legt, Inhalte ein­ge­pflegt. Ich war unsi­cher, ob die Texte gut genug sind (Kann ich das so schrei­ben? Du oder Sie? An wen richte ich mich über­haupt?). Und ich habe mich sehr lange mit der Optik auf­ge­hal­ten (Wel­ches Theme ist das rich­tige? Warum kann ich die verd*mmte Bild­größe nicht ändern? Wie ändere ich das Farb­schema? Wie die Schrift­art?).

Wäh­rend die­ser gesam­ten Zeit konnte nie­mand mich kon­tak­tie­ren und um was es inhalt­lich bei mei­nem Ange­bot ging, war auch unklar. Trotz des Strau­ßes an Sprech­bla­sen Meine »fer­tige« Web­site exis­tierte in die­ser Zeit nur als Ent­wurf auf Power­point-Folien. Ich kam mir sehr gut vor­be­rei­tet vor… nur umge­setzt hatte ich in der Zeit lei­der nichts.

Dass ich mich tech­nisch rein­ge­fuchst habe, war für mich genau rich­tig. Ich will durch­schauen, wie Wor­d­Press funk­tio­niert, damit ich selb­stän­dig alles anpas­sen kann. Des­we­gen habe ich mich schließ­lich auch für Divi als Theme und Page­buil­der* ent­schie­den. Dass ich mich so lange mit dem Per­fek­tio­nie­ren der Inhalte auf­ge­hal­ten habe, war hin­ge­gen ein Akt der Selbst­sa­bo­tage. Ich war wochen­lang wun­der­bar beschäf­tigt, habe mich in einer Kas­kade von „das muss ich aber vor­her noch erledigen/​entscheiden“ ver­hed­dert und konnte so sehr erfolg­reich immer wei­ter hin­aus­zö­gern, den »Veröffentlichen«-Button zu drü­cken. Weil ich näm­lich Angst hatte. Angst vor Kri­tik. Angst, dass „das alles“ nicht gut genug ist. Angst, dass jemand merkt, dass ich das zum ers­ten Mal mache.

Was pas­siert ist, als den „Veröffentlichen“-Button kurz vor Weih­nach­ten 2016 end­lich gedrückt hatte?

Nichts.

Ich wette, dass wochen­lang nie­mand die frisch online gegan­gene Web­site über­haupt auch nur wahr­ge­nom­men hat. Ich hatte vor­her näm­lich (fast) nie­man­dem davon erzählt. Aus Angst, dass es dann doch nicht gut wird. Siehe oben. Dass die Google-Craw­ler zum Teil Wochen brau­chen, um neue Web­sites über­haupt zu fin­den und zu indi­zie­ren (damit sie in Such­ma­schi­nen über­haupt auf­tau­chen kön­nen), wusste ich damals noch nicht.

Meine Men­tees ermu­tige ich daher, mög­lichst früh schon ihre Web­site als One-Pager zu ver­öf­fent­li­chen. Dann ist diese Selbst­sa­bo­tage-Falle schon mal weg und auf eine neue Web­site ver­irrt sich am Anfang sowieso nie­mand – außer du streust den Link zu dei­ner Web­site gezielt.

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So sah meine Web­site 2017 aus, als ich sie end­lich ver­öf­fent­licht hatte.

Fehler #3: Das eigene Angebot nicht genug schärfen

Mein Bauch­la­den hatte damals zwar nur zwei­ein­halb Pro­dukte, aber es war ein Bauch­la­den. Ich konnte mich näm­lich nicht ent­schei­den: Wollte ich Men­schen bei­brin­gen, wie sie durch visu­elle Kom­mu­ni­ka­tion zum Bei­spiel ihre For­schungs­er­geb­nisse ver­ständ­lich prä­sen­tie­ren kön­nen? Oder wollte ich das Visua­li­sie­ren selbst über­neh­men und Wis­sen­schafts­kom­mu­ni­ka­tion als Dienst­leis­tung anbieten?

Also habe ich bei­des auf der Web­site prä­sen­tiert. Außer­dem noch ver­mischt mit dem Ange­bot, auch „andere Sachen“ visu­ell zu doku­men­tie­ren. Das hat poten­ti­elle Kun­den ver­wirrt, wie mir durch das Gespräch mit mei­ner Men­to­rin spä­ter klar­ge­wor­den ist.

Mitt­ler­weile hat sich mein Ange­bots­spek­trum kom­plett geän­dert. Außer­dem habe ich eine klare Tren­nung zwi­schen Trai­nings­an­ge­bot und Krea­tiv­dienst­leis­tung (zwei Web­sites). Mit die­ser Klar­heit läuft es deut­lich bes­ser. Es kom­men mehr und pas­sen­dere Anfra­gen von Kund:innen. Weil es tat­säch­lich zwei kom­plett unter­schied­li­che Wunsch­kun­den­grup­pen sind, mit denen ich zusam­men­ar­beite, die sich jetzt auch wirk­lich ange­spro­chen fühlen.

Mei­nen Men­tees rate ich, dass sie erst­mal mit einem Ange­bot star­ten. Erwei­tern und aus­bauen lässt sich das spä­ter immer noch.

Fehler #4: Zu lange nur statischen Inhalt auf der Website haben

Was ist sta­ti­scher Inhalt? Alles, was sich sel­ten ver­än­dert. Also zum Bei­spiel die Über-mich-Seite, die Kon­takt­seite, die Angebotsseite(n) und zu einem gewis­sen Grad auch die Start­seite.

Dyna­mi­schen Inhalt haben Web­sites eigent­lich nur, wenn auf ihnen regel­mä­ßig neuer Inhalt erscheint. Wenn wir also zum Bei­spiel einen Blog pfle­gen und wöchent­lich einen Arti­kel schrei­ben. Oder – deut­lich auf­wen­di­ger – Pod­cast­fol­gen oder Videos produzieren.

Warum ist dyna­mi­scher Inhalt so wich­tig? Ich erzähle es mal an mei­nem Bei­spiel: Meine Web­site ist Ende 2016 online gegan­gen, mei­nen ers­ten Blog­ar­ti­kel habe ich am 14. Mai 2020 ver­öf­fent­licht. In die­sen etwa drei­ein­halb Jah­ren mit nur sta­ti­schem Inhalt hatte meine Web­site pro Woche etwa nur eine Hand­voll(!) Sei­ten­auf­rufe. Meine Kurse waren nur des­we­gen aus­ge­bucht, weil ich mit Bil­dungs­trä­gern zusam­men­ge­ar­bei­tet habe, die eine hohe Reich­weite haben. Hohe Reich­weite bedeu­tet hohe Sicht­bar­keit, fak­tisch haben die Bil­dungs­trä­ger die Wer­bung für meine Kurse über­nom­men. Durch meine eigene Web­site habe ich die­ser Zeit so gut wie keine Kund:innen gewon­nen. Wer auf mei­ner Web­site gelan­det ist, hatte mich in der Regel vor­her schon durch einen Kurs oder Bil­dungs­ur­laub ken­nen­ge­lernt und wollte nun gerne mehr wissen.

Das nächste Pro­blem von sta­ti­schem Inhalt: Wer inter­es­siert und erwar­tungs­voll auf mei­ner Web­site gelan­det war, fand zwar eine schi­cke Start­seite vor und einen Selbst­lern­kurs zu visu­el­len Noti­zen. Aber sonst? Es gab nichts wei­ter zu lesen oder zu gucken. Warum hätte jemand nach dem ers­ten Besuch der Web­site wie­der­kom­men sol­len? Es gab keine regel­mä­ßi­gen Updates, keine Arti­kel, nichts inter­es­san­tes Neues zu ent­de­cken. Mal ehr­lich: Nie­mand kommt wöchent­lich wie­der, um sich die immer glei­che Start­seite anzugucken.

Seit­dem ich einen Blog habe, hat sich das dra­ma­tisch ver­än­dert. Ich habe mir ver­dutzt die Augen gerie­ben, als ich unter mei­nem aller­ers­ten Blog­ar­ti­kel schon einen Tag nach der Ver­öf­fent­li­chung zwei Kom­men­tare hatte. 😮 Von zwei mir völ­lig unbe­kann­ten Men­schen. 😮 Die sich auch noch für den Inhalt bedankt haben. 🙃

Mit die­sem ers­ten Blog­ar­ti­kel begann mein Reich­wei­ten­auf­bau – und nicht mit der Web­site an sich. So konnte das wei­ter­ge­hen! Ja, und schade auch um die drei­ein­halb unge­nutz­ten Jahre mit sta­ti­schem Inhalt…

Kommentare im Blog

Fehler #5: Zu selten & unregelmäßig frischen Inhalt veröffentlichen

In mei­nen ers­ten 12 Mona­ten mit Blog habe ich ganze 4 Arti­kel ver­öf­fent­licht. Viel zu sel­ten und viel zu unre­gel­mä­ßig. Warum?

Weil es mir unend­lich schwer­ge­fal­len ist.

Ers­tens: Der Glau­bens­satz „Ich kann nicht schrei­ben“ hing mir seit Schul­zei­ten hart­nä­ckig an den Hacken. Ich hatte kei­nen Spaß an Auf­sät­zen und meine Text­in­ter­pre­ta­tio­nen wichen regel­mä­ßig vom vor­ge­fass­ten Text­ver­ständ­nis mei­ner Deutsch­leh­rer ab. Zwar hat ein Blog­ar­ti­kel herz­lich wenig mit einer Inter­pre­ta­tion von Schil­lers Maria Stuart zu tun. Gelähmt hat mich der Glau­bens­satz trotzdem.

Spoi­ler: In den nächs­ten 6 Blog-Mona­ten – das heißt von Mai bis zum Ver­öf­fent­li­chen die­ses Arti­kels – habe ich 26 Arti­kel ver­öf­fent­licht und bekomme regel­mä­ßig posi­tive Reso­nanz dar­auf. Scheint so, als ob die­ser hin­der­li­che Glau­bens­satz ein­fach nur ein hin­der­li­cher Glau­bens­satz war – und nicht die Wahr­heit.

Zwei­tens: Diese ers­ten 4 Arti­kel zu schrei­ben war so müh­sam, weil ich mich an nie­man­den spe­zi­fisch gerich­tet habe. Wenn du nicht weißt, wem du schreibst, fällt es schwer fest­zu­le­gen, wel­che Inhalte hin­ein­sol­len. Was ist inter­es­sant? An wen richte ich mich? An alle im Inter­net, die deutsch­spra­chig sind?!

Drit­tens: Ich habe sehr lang für die Texte gebraucht. Wenn ich meh­rere Tage lang an einem Arti­kel geschrie­ben und her­um­kor­ri­giert hatte, brauchte ich erst­mal eine Pause vom Schrei­ben. Ich hatte dann wochen­lang keine Lust, mich an den nächs­ten Text zu setzen.

Fehler #6: Zu lange und erschöpfende Artikel schreiben

Ein wei­te­rer Grund für die Schrei­bun­lust: Diese ers­ten 4 Arti­kel waren erschöp­fend lang. Irgendwo hatte ich gele­sen, dass ein „ech­ter“ Blog­ar­ti­kel zwi­schen 2.000 und 10.000 Wör­tern hat. Aber natür­lich ginge es nicht darum, den Text künst­lich auf­zu­blä­hen, son­dern „wert­volle Inhalte“ für die Leser:innen zu erstel­len. Ach ja, und dann am bes­ten auch noch unter­halt­sam geschrie­ben. Das hat mir dann gleich drei­fach Druck gemacht: Wert­volle Inhalte, lan­ger Text, unter­halt­sam. Diese hohen Ansprü­che an mich selbst waren opti­male Vor­aus­set­zun­gen, noch vor dem Los­schrei­ben gleich wie­der die Lust zu ver­lie­ren. Nicht ver­ges­sen: Ich war Schreib­wie­der­ein­stei­ge­rin mit so gut wie null Übung im Textschreiben.

Das hat dazu geführt, dass ich ver­sucht habe, in einem ein­zi­gen Arti­kel ein Thema kom­plett und umfas­send abzu­han­deln. Die Texte sind aus­geufert, weil ich alle inhalt­li­chen Ver­zwei­gun­gen, die sich teil­weise erst beim Schrei­ben erge­ben haben, gleich ein­bauen wollte. Mich hat das gestresst und meine Lese­rin­nen ver­wirrt: Wenn mehr als ein roter Faden ent­hal­ten ist, dann wird ein unüber­sicht­li­ches Knäuel draus. Meh­rere kurze Arti­kel sind dann deut­lich besser.

Und wenn ein Thema so umfas­send abge­früh­stückt war, folgte immer die bange Frage: „Und wor­über soll ich jetzt schrei­ben?“ Ich hatte Angst, dass mir nach spä­tes­tens 10 Arti­keln die The­men ausgehen.

Fehler #7: Das Bloggen erstmal wieder einschlafen lassen

Weil das Schrei­ben war müh­sam war, hatte ich mir schon die nächste Selbst­sa­bo­tage als Glau­bens­satz zurecht­ge­legt: Ich wollte ja gar nicht „Blog­ge­rin“ werden.

Das waren für mich Men­schen, deren Ziel es war, mit ihrem Blog direkt Geld zu ver­die­nen. Ich bin Visua­li­sie­rungs­trai­ne­rin. Ich habe kei­nen blas­sen Schim­mer davon, wie ich mei­nen Blog „mone­ta­ri­sie­ren“ könnte – und ich will das auch gar nicht. Ich bin gut darin, Men­schen zu hel­fen, bes­ser ver­stan­den zu wer­den. Ich zeige ihnen, wie sie im Job visu­ell kom­mu­ni­zie­ren kön­nen. Damit sie ihren Kli­en­ten oder Pati­en­tin­nen leich­ter hel­fen oder ihre Che­fin über­zeu­gen können.

Wenn das mein Schwer­punkt ist, dann kann ich ja nicht auch noch Blog­ge­rin sein – oder?!

Das Pro­blem bei die­ser Denk­weise: Wie soll ich denn Men­schen hel­fen, die mich als Visua­li­sie­rungs­trai­ne­rin brau­chen, wenn sie online nicht zu mir fin­den? Ich mache meine Trai­nings seit Anfang 2020 fast nur noch online und ich bin dabei, mich von den Bil­dungs­trä­gern abzunabeln.

Gefun­den werde ich nur, wenn Such­ma­schi­nen wie Google etwas Inter­es­san­tes von mei­ner Web­site anzei­gen kön­nen. Ange­zeigt wer­den bevor­zugt – tadaaa! – dyna­mi­sche Inhalte. Also regel­mä­ßig ver­öf­fent­lichte Blog­ar­ti­kel. Was auch logisch ist. Google mag, was Men­schen mögen. Zum Bei­spiel aktu­elle Tipps und Anlei­tun­gen – und keine ver­staub­ten Startseiten.

Also habe ich im Mai 2021 wie­der ange­fan­gen zu blog­gen. Dies­mal aber mit Plan und Unter­stüt­zung. Und weißt du was?

Das war eine meiner 3 besten Entscheidungen als Selbständige in 2021!

Im Früh­jahr bin ich in den kos­ten­lo­sen Blog-Kurs von Judith Peters ein­ge­stie­gen. Und auf ein­mal war die Freude am und Lust aufs Schrei­ben wie­der da. Texte und The­men spru­del­ten nur so aus mir her­aus. Schrei­ben wurde plötz­lich leicht und – oh Wun­der – „Wor­über soll ich schrei­ben?“ war keine Frage mehr. Eher: „Wann soll ich all diese vie­len Ideen verbloggen?“

Dass ich davon mehr wollte, war mir schon in der zwei­ten Kurs-Woche klar. Ich bin dabei­ge­blie­ben bzw. habe mir im Juli ein Upgrade gegönnt und bin in The Con­tent Society gewech­selt. Damit habe ich jetzt min­des­tens ein vol­les Jahr Unter­stüt­zung in einer wun­der­vol­len Gemein­schaft schrei­ben­der, blog­gen­der Frauen. Und ich genieße bis­her jeden ein­zel­nen Tag davon, auch wenn ich nicht jeden Tag schreibe.

Fazit: Was würde ich aus heutiger Sicht anders machen?

a. Früher mit dem Bloggen anfangen.

Viiiiiiiiiiiel frü­her! Am bes­ten schon, sobald die allerste Web­site-Ver­sion als One-Pager steht. Warum?

Mal abge­se­hen davon, dass mein Ange­bot über Such­ma­schi­nen wie Google, Eco­sia oder Duck­DuckGo viel frü­her hätte gefun­den wer­den kön­nen: Schrei­ben bringt mir Klar­heit und mich immer wie­der auf neue Ideen. Es öff­nen sich ganz neue Mög­lich­keits­räume, neue Ideen­räume. Mein Ange­bot als Visua­li­sie­rungs­trai­ne­rin hat sich durch das Blog­gen inner­halb kur­zer Zeit ver­än­dert und wei­ter­ent­wi­ckelt. Schrei­bend habe ich Ideen ent­wi­ckelt, auf die ich durch rei­nes Nach­den­ken gar nicht gekom­men wäre.

b. Mir erlauben, auch kürzere Artikel zu schreiben

Das macht mich beim Schrei­ben schnel­ler. Und es nimmt mir den Druck, den „per­fek­ten“ Arti­kel ver­öf­fent­li­chen zu wol­len. Wenn ich mich zu lange an einem Text auf­halte, dann kom­men die ande­ren gar nicht zu ihrem Recht. Denn mit jedem neuen Arti­kel spru­deln min­des­tens 5 neue Arti­kel­ideen nach. Und auch die wol­len alle raus in die Welt.

Inter­es­san­ter­weise bekomme ich auf diese kür­ze­ren, umset­zungs­ori­en­tier­te­ren, unpo­lier­ten Arti­kel viel mehr Reso­nanz, als auf die super­lan­gen, erschla­gen­den ers­ten 4…

Alleine wäre ich so weit nicht gekom­men. Daher:

c. Mir zügig eine Gemeinschaft mit Gleichgesinnten suchen

Ich bin eher zufäl­lig auf Judith und ihre Kurse gekom­men und bin glück­lich über die­sen Zufall. In The Con­tent Society habe ich mei­nen Tribe gefun­den. Hier fühle ich mich wohl, bekomme ich Unter­stüt­zung und Feed­back und unglaub­lich viele Anre­gun­gen. Denn eigent­lich ist das, was Judith auf­ge­baut hat, ein empowern­des Netz­werk inspi­rie­ren­der Frauen… ver­klei­det als harm­lose Blog-Kurse.

Zu sehen, was all diese Frauen zu sagen und zu schrei­ben haben, macht mir Mut und macht mich immer wie­der auch glücklich.

Es sind ja nicht nur Exper­ten­ar­ti­kel, die da zu unse­ren jewei­li­gen The­men ent­ste­hen. Es sind auch all diese end­lich(!!!) wahr­nehm­ba­ren weib­li­chen (Schreib-)Stimmen, die ich bis­her so schmerz­haft im Inter­net ver­misst habe. Intel­li­gente Texte, anrüh­rende Texte, lus­tige Texte, melan­cho­li­sche Texte, ehr­li­che Texte, rat­lose Texte, ermu­ti­gende Texte, kurze Texte, lange Texte, per­sön­li­che Texte, sach­li­che Texte, enga­gierte Texte. Die ganze Band­breite des­sen, was einen leben­di­gen Men­schen eben so bewegt.

Und ich möchte noch viel mehr davon lesen! 

Weil ich davon über­zeugt bin, dass sich noch mehr groß­ar­tige Frauen mit ihrer (Schreib-)Stimme Gehör ver­schaf­fen soll­ten! Wer schreibt, bleibt – und prägt den öffent­li­chen Dis­kurs mit. In die­ser Gesell­schaft brau­chen wir viel mehr weib­li­che Stim­men, die sich zu Wort mel­den und in ihrer Viel­falt etwas bewe­gen kön­nen. Vom Gen­der Pay Gap und der Glä­ser­nen Decke, über die Sicht­bar­keit und Sicher­heit von Frauen im öffent­li­chen Raum, über Jobs, die man uns plötz­lich doch zutraut…

Als schrei­bende, blog­gende Visua­li­sie­rungs­trai­ne­rin bin ich mitt­ler­weile aus Über­zeu­gung im Chor der weib­li­chen Stim­men dabei. Obwohl ich intro­ver­tiert und sonst eher zurück­hal­tend bin. Warum? Weil ich durchs blog­gen auch als eher stil­ler Mensch viel bewir­ken und andere Men­schen ermu­ti­gen kann!

Kommentar im Blog

Es wurde schon genug ÜBER Frauen geschrie­ben, höchste Zeit, dass wir uns die Erlaub­nis geben selbst mit­zu­mi­schen! Ich habe genug von Gestal­ten wie Kubicki, Merz und Lind­ner. Ich habe die Nase voll von Vor­ge­setz­ten, die Frauen weni­ger zutrauen als Män­nern, und uns des­we­gen mit „Junior“-Rollen abspei­sen wol­len. Und ich habe auch genug von tech­ni­schen Blog­gern, die das Schrei­ben im Netz so furcht­bar kom­pli­ziert erschei­nen las­sen (von wegen „min­des­tens 2.000 Wör­ter“ und „ohne SEO brauchst du gar nicht erst anfangen“…). 

Und was ist mit dir? Was bringst du in Welt?

Wenn du über­legst, dich selb­stän­dig zu machen, dann lass dich nicht auf­hal­ten! Es gibt so viele Wege dahin. Für mich war es rich­tig, den Über­gang aus dem Ange­stell­ten­ver­hält­nis glei­tend und sanft zu gestal­ten. Erst mal neben­be­ruf­lich star­ten, erst­mal ein paar Stun­den redu­zie­ren. Für dich ist viel­leicht ein ande­rer Weg richtig.

Über mein Thema (Visua­li­sie­rung im Arbeits­kon­text) hätte ich damals, als Voll­zeit­an­ge­stellte, auch schon schrei­ben kön­nen. Auch ganz ohne buch­ba­res Ange­bot, auch ganz ohne schi­cke Web­site, ein­fach nur mit einem Blog. 

Und das kannst du auch. Je frü­her du anfängst, desto leich­ter machst du es dir, Men­schen zu errei­chen, die an dei­nem Thema inter­es­siert sind. Die gerne von dir lesen – und die, wenn die Zeit für sie reif ist – auch gerne dein Ange­bot buchen wer­den. Weil sie dich über deine Texte ken­nen­ler­nen konn­ten und ver­ste­hen, was sie davon haben, wenn sie mit dir arbeiten.

Ich möchte auch deine (Schreib-)Stimme gerne hören! Denn ich bin sicher: Wenn du bis hier­her mit­ge­le­sen hast, dann hast auch du etwas zu sagen – bezie­hungs­weise zu schrei­ben. Lass uns das Inter­net flu­ten mit der Viel­falt unse­rer Stim­men, Ideen und Erkenntnisse!

(*Affi­liate-Link aus Über­zeu­gung. Wenn du dich über die­sen Link anmel­dest und spä­ter ein Ange­bot buchen soll­test, erhalte ich eine Pro­vi­sion. Für dich ent­ste­hen keine Mehr­kos­ten.)

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10 Tipps an mein 10 Jahre jüngeres Selbst

10 Tipps an mein 10 Jahre jüngeres Selbst

Foto: Ute Gabriel

Lese­zeit: ca. 6 Minu­ten | aktua­li­siert: 13.10.2021

Wäre es gut, manch­mal eine Zeit­reise machen zu kön­nen? Zu einem jün­ge­ren Ich, um sich selbst bera­ten und Mut machen zu kön­nen? Mit dem Wis­sen von heute? Ich weiß es nicht. Die Erfah­run­gen, die wir dann machen (und die wir nicht machen) wür­den, wären wahr­schein­lich andere. Trotz­dem finde ich das Gedan­ken­ex­pe­ri­ment interessant:

Wel­che 10 Tipps würde ich mei­nem 10 Jahre jün­ge­ren Selbst geben – von heute aus gesehen?

1. Nimm die gläserne Decke wahr – und ernst.

Ja, du steckst beruf­lich fest. Du bist im vier­ten Jahr in die­ser Orga­ni­sa­tion und die glä­serne Decke wird all­mäh­lich spür­bar. Du wirst dir in den nächs­ten Jah­ren noch einige Male hef­tig den Kopf daran sto­ßen, du weißt es nur noch nicht.

Mit Fleiß, Weit­sicht und har­ter Arbeit krem­pelst du dei­nen Auf­ga­ben­be­reich um. Abläufe grei­fen jetzt bes­ser inein­an­der, brau­chen weni­ger Zeit und Auf­wand. Dein Team wächst. Du berich­test dei­nen Vor­ge­setz­ten regel­mä­ßig dar­über und bist über­zeugt, dass sie die posi­ti­ven Ver­än­de­run­gen wahr­neh­men, aner­ken­nen und hono­rie­ren werden.

Wer­den sie nicht. Nicht jetzt – und auch nicht in 10 Jahren.

keine-befoerderung © Viktoria Cvetković bebildert.eu

Nimm wahr, was hier gespielt wird. Und dann:

2. Finde deine Nische.

Kon­zen­triere dich früh­zei­tig auf die Berei­che, in denen du dich ent­fal­ten kannst. Die du gestal­ten kannst. Du wirst Erfolge ein­fah­ren und Erfah­run­gen machen, die dich inner­lich laut lachen las­sen über die ver­zwei­fel­ten Sprü­che derer, die ver­su­chen, dich wei­ter­hin klein zu halten.

totes-pferd © Viktoria Cvetković bebildert.eu

3. Wenn der Weg nach oben blockiert ist, mach dich breit. 

Werde die Exper­tin, auf die sie schlecht ver­zich­ten kön­nen. Dann wirst du auf sie ver­zich­ten kön­nen. Du wirst stau­nen, wer alles im Laufe der Jahre deine Exper­tise nach­fra­gen wird.

expertise © Viktoria Cvetković bebildert.eu

4. Lass dich nicht verheizen – lerne Nein zu sagen.

Deine Kol­le­gin geht in Eltern­zeit? Kein Pro­blem, du mit dei­nem uner­müd­li­chen Ein­satz kannst ihre Auf­ga­ben doch sicher noch zusätz­lich über­neh­men, oder? Ist ja nur für 15 Monate.

Dir schmei­chelt, dass nur du dafür in Frage kommst. Es fühlt sich an wie ein Ritterschlag.

Die Folge ist aber ein Tief­schlag. Nach 6 Mona­ten wirst du aus­ge­brannt sein. Eines Mor­gens wirst du aufs Rad stei­gen und zur Arbeit fah­ren, den­sel­ben Weg wie immer. Und dann wirst du mit­ten auf der Stre­cke ste­hen­blei­ben und nicht mehr wis­sen, wo du lang­fah­ren sollst.

BÄM! Du kannst dich ein­fach nicht mehr an den Weg erin­nern. Da ist nur noch ein gäh­nend schwar­zes Loch in dei­nem Kopf. Deine Kraft reicht noch, um umzu­dre­hen und nach Hause zu fah­ren. Du weinst erst­mal eine Runde und dann machst du das ein­zig rich­tige: Du holst dir Hilfe.

Umarme die nächs­ten Monate. Sie bil­den einen ent­schei­den­den Wen­de­punkt in dei­nem Leben.

5. Such dir frühzeitig Verbündete.

Stell dir vor: Es geht dir nicht allein so. Das wirst du aber erst fest­stel­len, sobald du dich öff­nest und mit ande­ren über deine Situa­tion sprichst.

Du musst das nicht mit dir alleine ausmachen.

Je mehr du dich ver­netzt, desto kla­rer wird dir, dass mit dir alles in Ord­nung ist. Der Feh­ler steckt nicht in dir, der Feh­ler steckt im Sys­tem. Diese Orga­ni­sa­tion krankt an struk­tu­rel­len Pro­ble­men. Die wirst du nicht lösen kön­nen, auch wenn du es gerne würdest.

6. Lass die Verantwortung bei denen, die sie haben.

Punkt.

7. Nimm Beratung an.

Du wirst bei einer Wei­ter­bil­dung eine Men­to­rin ken­nen­ler­nen, die dich auf eine ganz neue Spur setzt. Am Bei­spiel ihres Lebens­wegs wird dir klar, was auch für dich alles mög­lich wäre. Das erste Mal leuch­tet zag­haft die Idee von Selb­stän­dig­keit in dei­nen Gedan­ken auf. 

Dir geht der Arsch auf Grund­eis – das hat in dei­ner Fami­lie noch nie­mand gemacht.

Aber der Wunsch nach Frei­heit und Selbst­wirk­sam­keit wird dich nicht mehr los­las­sen. Halte Aus­schau nach Bar­bara. 😉 Und dann nach Sig­run – sie wird spä­ter deine Busi­ness-Men­to­rin wer­den und dein Ver­ständ­nis, wie eine Unter­neh­me­rin arbei­tet, kom­plett umkrempeln.

8. Verrate niemals deine Werte und Überzeugungen. 

Gerech­tig­keit, Trans­pa­renz, Wert­schät­zung, Neu­gier, Offen­heit, Fle­xi­bi­li­tät, Inte­gri­tät. Je mehr du dein Leben an dei­nen Wer­ten aus­rich­test, desto stär­ker wirst du. Auch wenn du es jetzt noch nicht glau­ben kannst:

Das ambi­va­lente Gefühl des Angst­ge­stell­ten­ver­hält­nis­ses wird sich in 10 Jah­ren ver­wan­delt haben in das herr­li­che Gefühl der freien Wahl.

Wenn du bleibst, dann, weil du willst – nicht, weil du musst. Love it, change it, or leave it.

love-it-change-it-leave-it © Viktoria Cvetković bebildert.eu

9. Folge beim Aufbau deiner Selbständigkeit deiner Intuition.

Du musst dein Thema nicht suchen – es hat dich schon längst gefunden.

Du wirst es erst zer­grü­beln und ver­su­chen, alle deine Mul­ti­be­ga­bun­gen unter einen Hut zu brin­gen. Auf dem Weg wirst du dir immer wie­der eine bestimmte Frage stel­len. Die Ant­wort lautet:

JA, es ist völ­lig OK, nicht deine Num­ber-One-Lei­den­schaft zum Beruf zu machen, son­dern dein zweit­liebs­tes Thema. Wenn das, was du liebst, mit finan­zi­el­lem Erfolgs­druck ver­bun­den ist, macht es dir kei­nen Spaß mehr. Krea­ti­vi­tät auf Abruf wird für dich zu Unkrea­ti­vi­tät. Auf­trags­ar­bei­ten engen dich ein. Wenn du das los­lässt, schaffst du Platz für Neues.

Und BÄM! Dein zweit­liebs­tes Thema wird sich zur ech­ten Beru­fung ent­wi­ckeln, sobald du ihm die ver­diente Auf­merk­sam­keit schenkst.

stifte-zauber © Viktoria Cvetković bebildert.eu

Bild: Ute Gabriel

10. Hör auf dein Bauchgefühl, hör auf die Signale deines Körpers.

Du hast mitt­ler­weile viel Erfah­rung. Deine Intui­tion ist dein zuver­läs­sigs­ter Kom­pass, wenn es um wich­tige Ent­schei­dun­gen geht. Du fühlst dich müde? Dann mach eine Pause. Du musst nicht alles schaf­fen und schon gar nicht alles auf ein­mal. Lass den maß­lo­sen Per­fek­tio­nis­mus los. Oder wie Jane von Klee ein­mal so schön gesagt hat:

„Weißt du, was 8020 wirk­lich bedeu­tet? Unser Per­fek­tio­nis­mus kos­tet uns 80 % unse­rer Lebenszeit.“

was-die-80-20-regel-wirklich-bedeutet © Viktoria Cvetković bebildert.eu

Meine Liebe, du kannst dich auf die nächs­ten 10 Jahre freuen. Es wird nicht immer leicht sein, es wird Wachs­tums­schmer­zen geben – und es wird rich­tig gut werden!

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Der frühe Vogel ist früher müde

Der frühe Vogel ist früher müde

Lese­zeit: ca. 7 Minu­ten | aktua­li­siert: 05.08.2021

Copy­right Titel­bild: Her­bert Henderkes

Erfolg­rei­che, pro­duk­tive Men­schen ste­hen früh auf. Also min­des­tens mal um 5 Uhr mor­gens. Und dann durch­lau­fen sie eine cho­reo­gra­fierte Mor­gen­rou­tine, in der trai­niert, medi­tiert, Busi­ness-Pod­casts gehört, ein grü­ner Smoot­hie berei­tet und ver­zehrt, den Kin­dern ein gesun­des Mit­tag­essen ein­ge­packt und ein Dank­bar­keits­ta­ge­buch geführt wird. Und spä­tes­tens um 6 Uhr 30 sit­zen erfolg­rei­che, pro­duk­tive Men­schen am Schreib­tisch (oder wahl­weise mit dem Lap­top auf der Strand­haus­ter­rasse) und sind den gan­zen Tag lang erfolg­reich und pro­duk­tiv und neh­men neben­her mehr Geld ein als sie in ihrem Leben aus­ge­ben kön­nen. Dabei sind sie stets super­zu­frie­den mit sich und der Welt. Und das alles wegen ihrer aus­ge­klü­gel­ten Mor­gen­rou­tine, die am bes­ten schon vor Son­nen­auf­gang beginnt.

Echt jetzt? Dann könnte ich’s ja gleich sein las­sen. Ich schlafe näm­lich noch tief und fest wäh­rend der (haupt­säch­lich von Wirt­schafts­ma­ga­zi­nen pro­pa­gier­ten und von Hob­by­re­dak­teu­ren unre­flek­tiert in Rat­ge­ber­bü­cher über­nom­me­nen) „ein­zig wah­ren Erfolgs-Produktivitäts-Routine“.

Das Ding mit der Chronobiologie

Meine eigene Erfah­rung zeigt mir etwas ande­res und des­we­gen bin ich zuneh­mend genervt von ein­sei­tig gepräg­ten „Pro­duk­ti­vi­täts­gu­rus“ und unre­flek­tiert nach­plap­pern­den Pseudo-Experten.

Ich bin eine aus­ge­prägte Nacht­eule (und habe das sogar schrift­lich, weil ich Stu­di­en­teil­neh­me­rin am Roen­ne­berg Lab der LMU Mün­chen war). Trotz­dem bekomme ich in mei­nem Arbeits­all­tag eini­ges geschafft, zum Bei­spiel mein eige­nes Unter­neh­men auf­bauen. Was mir auf­fällt: Das fluppt erst so rich­tig, seit­dem ich mei­nem Bio­rhyth­mus fol­gen kann – weil die äuße­ren Umstände für mich, den chro­no­bio­lo­gi­schen Spät­typ, jetzt güns­ti­ger sind.

„Ich weiß, dass man den Men­schen sehr unrecht tut, die eher Spät-Typen sind. Die dann lie­ber abends arbei­ten. Es ist durch­aus so, dass Pro­duk­ti­vi­tät auch dann erfol­gen kann, wenn sie nicht in den frü­hen Mor­gen­stun­den abge­ru­fen wird.“

Lenn­art Knaack, Schlafforscher

Der Segen des Homeoffice

Jah­re­lang hat mir mein Tages­licht­we­cker ab 5 Uhr 30 den Son­nen­auf­gang simu­liert, damit ich mich um 6 Uhr mor­gens aus dem Bett quä­len konnte, um zur Arbeit zu pen­deln und recht­zei­tig im Büro zu sein. Früh ein­schla­fen konnte ich abends trotz­dem nicht. In der Folge fehlte mir unter der Woche nächt­lich min­des­tens eine Stunde Schlaf, denn mein Schlaf­be­darf liegt im Schnitt bei etwa 8 Stun­den. Chro­ni­scher Schlaf­man­gel also. Total gesund für Kör­per und Seele. :-/​

Ich werde frü­hes­tens um 23 Uhr müde, manch­mal auch erst wesent­lich spä­ter. Egal, wann ich aufstehe.

„Der Chro­no­typ ist gene­tisch fest­ge­legt. Er hängt damit zusam­men, wann wir unsere mini­male Kör­per­tem­pe­ra­tur in der Nacht haben – ob das in den frü­hen oder spä­ten Mor­gen­stun­den ist. Und das ist etwas, auf das wir gar nicht so viel Ein­fluss haben.“

Lenn­art Knaack, Schlafforscher

Was ich auch von mir kenne: Gegen 23 Uhr herum kommt mir eine zün­dende Idee, an der ich dann gut arbei­ten kann. Gerne auch kon­zen­triert zwei Stun­den am Stück. Wenn ich kann, wie ich will, beginnt dann oft meine krea­tive Problemlösezeit.

Seit Beginn der Pan­de­mie kann ich (meis­tens), wie ich will. Ich muss seit mehr als 17 Mona­ten nicht mehr ins Büro pen­deln. Ich stehe auf, wenn ich aus­ge­schla­fen bin. Beim all­mäh­li­chen Auf­wa­chen blitzt oft schon ein guter Ein­fall in mei­nen Bewusst­sein auf. Oft die Lösung für ein Pro­blem, dass mich schon län­ger beschäf­tigt. Dann gehe ich die paar Schritte rüber ins Home­of­fice, klappe den Lap­top oder mein Notiz­buch auf und arbeite los. Statt Zeit zu ver­plem­pern, um mich auf den Arbeits­tag vor­zu­be­rei­ten, habe ich schon den ers­ten Schwung an kon­zep­tio­nel­len Din­gen erle­digt. Spä­ter wird dann gefrüh­stückt, im Anschluss schreibe ich Mails und telefoniere.

Der inneren Uhr folgen dürfen

Trotz­dem lebe ich nicht auf einer ein­sa­men Insel, son­dern muss mich mit Kol­le­gin­nen, Geschäfts­part­nern, Kun­din­nen und auch mit mei­nem Part­ner (aus­ge­präg­ter Früh­auf­ste­her) arran­gie­ren. Seit der posi­ti­ven Home­of­fice-Erfah­rung ver­su­che ich aber, mei­nen Arbeits­all­tag wann immer mög­lich kon­kret an mei­nen Bio­rhyth­mus anzu­pas­sen. Das geht nicht immer ohne Rei­bung ab, aber es ist machbar.

Zum Bei­spiel hasse ich Ter­mine vor 11 Uhr mor­gens, weil ich mich dann mei­ner ener­gie­ge­la­dens­ten, unge­stör­ten Kon­zen­tra­ti­ons­phase beraubt fühle. Den Rest des Tages kann ich dann in der Regel in die Tonne klop­pen und bin nur noch für Rou­ti­ne­auf­ga­ben zu gebrau­chen. Des­we­gen ver­su­che ich alle Ter­mine, die ich beein­flus­sen kann, frü­hes­tens auf 14 Uhr zu legen. Mit ande­ren Men­schen inten­siv dis­ku­tie­ren geht dann super.

Auch Visua­li­sie­rungs­trai­nings, ins­be­son­dere 1:1‑Mentorings, lege ich gerne auf den spä­ten Nach­mit­tag oder frü­hen Abend. Und ich merke, dass die Arbeit mit mei­nen Lieb­lings­kun­din­nen dann auch am bes­ten funk­tio­niert. Ich kann am bes­ten hel­fen, wenn ich im krea­ti­ven Flow bin.

Produktiv auch ohne Morgenroutinen?

Was mir die letz­ten andert­halb Jahre gezeigt haben: Für einen pro­duk­ti­ven Arbeits­all­tag kommt es weni­ger dar­auf an, wann wir auf­ste­hen, son­dern dass wir genug Schlaf bekom­men. Und falls der Ein­druck auf­ge­kom­men sein sollte: Ich habe rein gar nichts gegen Früh­auf­ste­he­rin­nen und respek­tiere jede Form von indi­vi­du­el­lem Tages­rhyth­mus. Genau des­we­gen mag nicht dar­über „belehrt“ wer­den, dass mit mei­nem etwas nicht in Ord­nung sei.

Der frühe Vogel ist frü­her müde und die Amsel in unse­rem Gar­ten zieht auch in der Abend­däm­me­rung noch erfolg­reich Wür­mer aus der Erde.

Und auch Tages­rou­ti­nen finde ich sehr hilf­reich, nur müs­sen diese mit Sicher­heit nicht für jeden Men­schen in aller Herr­gotts­frühe begin­nen. Zu mei­nen Rou­ti­nen gehört zum Bei­spiel ein am Vor­abend (oder in der Nacht) erstell­ter visu­el­ler Tages­plan. Damit schließe ich mei­nen Arbeits­tag ab und briefe gleich­zei­tig mei­nen krea­ti­ven Auto­pi­lo­ten. Der sorgt dann dafür, dass Lösun­gen für Pro­bleme oft beim aus­ge­ruh­ten Auf­wa­chen „plötz­lich“ aufploppen.

Zum Weiterlesen:

strukturierter-arbeiten-anleitung-visueller-tagesplan-statt-to-do-liste © Viktoria Cvetković bebildert.eu

Strukturierter arbeiten: Visueller Tagesplan statt To-Do-Liste

In 7 Schrit­ten zu mehr Spaß und Effi­zi­enz im Arbeitsalltag

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Hi, ich bin Viktoria.

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