visualisieren lernen © Viktoria Cvetković bebildert.eu

Lesezeit: ca. 6 Minuten | aktualisiert: 29.07.2021

Visualisierung verwende ich als Überbegriff für alle Varianten des visuellen Denkens, Präsentierens, Dokumentierens und Erkundens. Visualisieren heißt für mich, Inhalte mit Stift und Papier sichtbar zu machen. In anderen Bereichen, z. B. Medizin, Psychologie oder Architektur, hat der Begriff andere Bedeutungen.

Visualisierung kann Symbole, kleine Grafiken und Zeichnungen umfassen – muss es aber nicht.

Visualisierung umfasst eine große Bandbreite

Von einzelnen Symbolen, die du in Bild-Wort-Kombinationen nutzen kannst, um Wichtiges hervorzuheben und einprägsamer zu gestalten…

strukturierter-arbeiten-anleitung-visueller-tagesplan-statt-to-do-liste © Viktoria Cvetković bebildert.eu

… über Gedankenskizzen, bei denen du spontan und ohne ästhetischen Anspruch deine Ideenfindung begleitest, …

gedanken skizzieren © Viktoria Cvetković | bebildert.eu

Schlüsselbilder (z. B. in Präsentationen auf Flipchart oder in PowerPoint), anhand derer du ein abstraktes Konzept erklären kannst, …

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visuellen Notizen, mit denen du für dich relevante Inhalte reduziert, kontextbezogen, lesbar und prägnant festhältst, …

was-sind-visuelle-notizen © Viktoria Cvetković | bebildert.eu

Ideen-Mapping, bei dem du einen Planungsprozess in kleinere Einheiten zerlegst, Wissen sammelst, sortierst und neu gruppierst, um daraus sinnhafte Strukturen zu bilden, …

anschaulich praesentieren © Viktoria Cvetković bebildert.eu

… bis hin zu Graphic Recordings, bei denen auf großen Wandbildern Vorträge oder Dialogprozesse während der Veranstaltung in Echtzeit abgebildet werden.
Aber Achtung: Das ist ein eigenes Berufsbild und braucht entsprechend viel Übung (eher Jahre als Wochen…). Das ist also nichts, was man sich in Büchern, Internetvideos oder in Wochenendworkshops beibringen kann.

Visualisierung ist keine Kunst, sondern eine erlernbare Kulturtechnik

Sie kann die Art, wie wir denken, lernen, arbeiten und erklären, revolutionieren. Das Schöne ist: Alle Menschen, die sehen können, beherrschen sie – die meisten, ohne es zu wissen. Für Visualisierung braucht es weder eine graphische Ausbildung noch ein besonderes Talent. Wer als Kind gezeichnet hat, kann visualisieren.

Es ist wie eine zweite Muttersprache, die etwas holprig wird, wenn du sie lange nicht mehr genutzt hast, die sich aber supereinfach reaktivieren lässt. Es braucht nur ein Bewusstsein für die Strategien, die du intuitiv als Kind schon genutzt hast, um einfach so vor dich hin zu zeichnen.

zeichnen wie ein kind © Viktoria Cvetković bebildert.eu

Visualisierung macht Wissen sichtbar

Nimmst du einen Stift in die Hand und fängst an aufzuzeichnen, gibst du unsichtbaren Gedanken, flüchtigen Ideen und abstrakten Konzepten eine konkrete, sichtbare, greifbare Form. Das hilft dir unter anderem dabei, deine Ziele zu erreichen.

Mit der visuellen Sprache kannst du die Grenzen der verbalen Sprache, die sich in linearem Sprechen und Schreiben ausdrückt, erweitern. Durch Visualisierung öffnest du einen zweiten Wahrnehmungskanal. Der visuelle Kanal bietet ganz andere Ausdrucksmöglichkeiten als der verbale. Im Gehirn kommt quasi „doppelt“ so viel Information an, die du reflektieren, überprüfen und mit deinen Gedanken in Resonanz bringen kannst.

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Es gibt viele Zugänge zur Welt der Visualisierung

Du kannst über Suchmaschinen das Internet nach Bildideen durchforsten und abzeichnen, was dir auf den Bildschirm kommt. Du kannst dir Anleitungsvideos anschauen oder sogenannte „Business-Symbole“ aus Büchern Strich für Strich nachmalen. Das ist für den Einstieg erstmal gut, reicht aber nicht aus, um die visuelle Sprache wirklich zu beherrschen.

Die meisten Interessierten bleiben aber genau an dieser Stelle der stecken. Das ist so, als würdest du beim Schreibenlernen nicht über das Stadium eines Grundschülers hinauskommen, der Buchstaben abmalt – und nicht in der Lage ist, selbst Wörter oder eigene Sätze zu bilden. Oder sogar kleine Geschichten zu schreiben.

Deswegen bin ich eine leidenschaftliche Vertreterin von visueller Alphabetisierung. Menschen zu befähigen, unabhängig von den Vorgaben anderer IHRE Art der visuellen Sprache zu entdecken und nach ihren eigenen Bedürfnissen weiterzuentwickeln, finde ich essenziell.

Wir leben im Informationszeitalter und die meisten von uns sind Wissensarbeiter. Wenn Visualisierung die „Weltsprache des 21. Jahrhunderts“ ist, wie der Informationswissenschaftler Robert E. Horn in seinem Buch „Visual Language“ darlegt, können wir es uns nicht leisten, visuelle Analphabeten zu bleiben.

Deswegen folgen meine Trainings nicht dem „Abmalprinzip“, sondern ich zeige dir, wie visuelles Denken funktioniert, wie du Kreativitätstechniken gewinnbringend einsetzt und wie du mit wenig Aufwand selbst auf einzigartige visuelle Ideen kommst.

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