Jedes Mal, wenn wir etwas erklä­ren – du und ich –, in unse­ren Coa­chings, Trai­nings, Semi­na­ren oder Kur­sen, haben wir die Wahl: Ver­las­sen wir uns rein auf die gespro­chene Spra­che? Oder beglei­ten wir unsere Erklä­run­gen durch Visua­li­sie­run­gen wie Text und/​oder Bil­der, zum Bei­spiel in ein­fach gehal­te­nen Erklärplakaten? 

Erklär­pla­kate sind nicht unbe­dingt Papier­pos­ter, son­dern alles, was du an Visua­li­sie­run­gen nutzt, um ande­ren Men­schen etwas zu erklä­ren. Auch gut gemachte Folien wäh­rend eines Vor­trags oder Pit­ches funk­tio­nie­ren wie Erklär­pla­kate. In die­sem Blog­ar­ti­kel zeige ich dir ver­schie­dene Erklär­pla­kate, die ich in mei­nen eige­nen Kur­sen ein­setze. Und nicht nur das – ich erzähle auch, wofür ich sie ver­wende. Hast du ähn­li­che Situa­tio­nen bei dei­ner Arbeit, kannst du dich also inspi­rie­ren lassen.

Die Ent­schei­dung, ob wir visua­li­sie­ren soll­ten oder ob es reicht, nur zu spre­chen, hängt unter ande­rem davon ab, wie umfang­reich unsere Erklä­rung aus­fällt und wie gut ver­ständ­lich das Erklärte für unser Gegen­über ist. Im Zwei­fel ent­scheide ich mich immer für Visua­li­sie­run­gen. Allein schon, um es mir als Trai­ne­rin in einer Semi­nar­si­tua­tion leich­ter zu machen.

Ein Grund: Gespro­che­nes ist flüchtig.

Ich kenne das von mir selbst. Wenn mir jemand nur auf der Ton­spur etwas erklärt, pas­siert es mir gele­gent­lich, dass ich wäh­rend­des­sen kurz abge­lenkt und in Gedan­ken bin. Das heißt, ich bekomme nicht alles mit und muss dann noch ein­mal nach­fra­gen, was jetzt genau zu tun ist. Nicht immer ange­nehm … Ein Blick aufs Erklär­pla­kat hin­ge­gen kann schon ganz gut die Ver­ständ­nis-Lücken schlie­ßen, die viel­leicht noch da sind. Wenn ich also von mir auf andere schließe, dann erspare ich mit Erklär­pla­ka­ten mei­nen Teil­neh­men­den auch den pein­li­chen Moment des Nach­fra­gens, in dem alle ande­ren mit­krie­gen, dass jemand gerade nicht auf­merk­sam war.

Beispiel #1: Die Übungsanleitung als Erklärplakat

Am häu­figs­ten nutze ich Erklär­pla­kate in mei­nen Trai­nings, um zu erläu­tern, wie die jeweils nächste Übung funk­tio­niert. Es ist also eine Anlei­tung für meine Teilnehmer:innen, damit sie wis­sen, was sie gleich machen sollen.

Gleich­zei­tig sind alle Erklär­pla­kate auch Anschau­ungs­bei­spiele. Wir gucken also regel­mä­ßig auf der Meta­ebene, wie ich die Visua­li­sie­run­gen umge­setzt habe. Schließ­lich sind wir ja in einem Visua­li­sie­rungs­trai­ning und es lernt sich leich­ter an Beispielen.

Ein Grund­prin­zip bei der Gestal­tung sol­cher Erklär­pla­kate ist, dass meine gespro­chene Erklä­rung und die Visua­li­sie­rung Hand in Hand gehen. Sie brau­chen ein­an­der. Nur zu spre­chen (oder nur das Bild für sich ste­hen­zu­las­sen), ist nicht halb so ver­ständ­lich, wie bei­des als Paar auf­tre­ten zu las­sen.

Wir sind im Trai­ning in einer Live-Situa­tion (so wie bei einer Prä­sen­ta­tion auch) und es ist nicht sinn­voll, die kom­plette Anlei­tung als Text auf dem Pla­kat /​auf der Folien unter­zu­brin­gen. Dann wür­den meine Teilnehmer:innen anfan­gen zu lesen und mir nicht mehr zuhö­ren. Die Visua­li­sie­rung ist eine Ergän­zung, aber kein Ersatz für den gespro­che­nen Teil der Anlei­tung. Je mehr Sin­nes­ka­näle mei­ner Teilnehmer:innen ich akti­viere (hier Hören und Sehen), desto grö­ßer ist die Chance, dass für sie gleich beim ers­ten Mal alles klar ist. Das erspart Ver­wir­rung und Rückfragen.

Alles, was leich­ter ver­ständ­lich ist, wenn ich es zeige, gehört auf das Erklär­pla­kat. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Visualisierung in Coaching und Training Was sind Erklräplakate Dreieck der Gemeinsamkeiten © Viktoria Cvetković

Wie ist das Erklärplakat gemacht?

Die Gestal­tung: An die­sem Bei­spiel siehst du, dass es keine künst­le­ri­schen Ver­ren­kun­gen braucht, um ein visu­ell funk­tio­nie­ren­des Erklär­pla­kat zu erstel­len. Ein biss­chen Text, ein paar Stri­che und fer­tig. Es han­delt sich nicht um eine bild­hafte, son­dern um eine sche­ma­ti­sche Übersicht.

Wenn du genauer hin­schaust, wirst du fest­stel­len, dass ich mit dem Text dif­fe­ren­ziert umge­gan­gen bin. Obers­tes Ziel bei allen Erklär­pla­ka­ten ist, visu­ell Ori­en­tie­rung zu schaf­fen. Das gelingt hier durch ver­schie­dene Textebenen:

  • Die Über­schrift ist am größ­ten und farb­lich hervorgehoben.
  • Die nächste Text­ebene ist die schwarze Schrift, die ich für die Namen in den Drei­ecks­ecken und die Auf­zäh­lung ver­wen­det habe.
  • Die dritte Text­ebene wird durch die dun­kel­blaue Farbe (u. a. für den Begriff Gemein­sam­kei­ten) und klei­nere Schrift optisch sub­til von der zwei­ten Ebene abgegrenzt.
  • Die vierte Text­ebene ist nur oben in der Sprech­blase. Sie ist am wenigs­ten wich­tig, daher deut­lich klei­ner und tritt optisch zurück.

Wei­tere gra­fi­sche Ele­mente (ich würde nicht so weit gehen, es Zeich­nun­gen zu nen­nen) auf dem Erklär­pla­kat sind:

  • Drei dicke Linien für das Dreieck
  • Dün­nere Linien für die Pfeile
  • Eine dicke wol­kige Linie unter der Überschrift
  • Eine ein­fa­che Sprechblase
  • Drei ein­fa­che, kegel­för­mige Figuren
  • Drei rote Punkte

Die Inhalte: Die Dar­stel­lung hilft mir zu erklä­ren, wie die Ken­nen­lern-Übung »Drei­eck der Gemein­sam­kei­ten« funk­tio­niert. Ich zeige das Erklär­pla­kat, wäh­rend ich ver­bal erzähle. Diese Visua­li­sie­rung ist nicht selbst­er­klä­rend – und soll das auch nicht sein.

Das Medium: Die­ses Erklär­pla­kat war mal ein Flip­chart, ganz klas­sisch mit Mar­kern auf Papier erstellt. Da ich nur noch Online-Prä­senz­kurse anbiete, habe ich es mitt­ler­weile digi­ta­li­siert (unauf­wän­dig mit Han­dy­ka­mera und den Bord­mit­teln von Power­Point). Je nach Kurs zeige ich die Visua­li­sie­rung als ani­mierte Power­Point-Folie oder baue sie auf einem vir­tu­el­len Board wie MURAL ein.

Beispiel #2: Die Agenda als Erklärplakat

Eine wei­tere beliebte Anwen­dung für Erklär­pla­kate ist die Agenda. Es ist also eine Über­sicht für meine Teilnehmer:innen, damit sie wis­sen, wel­che The­men sie im Trai­ning erwar­ten. In die­sem Fall ist es die Über­sicht für einen drei­tä­gi­gen Bildungsurlaub.

Visualisierung in Coaching und Training Was sind Erklärplakate Agenda  © Viktoria Cvetković

Wie ist das Erklärplakat gemacht?

Die Gestal­tung: Im Ver­gleich zum Bei­spiel oben ent­hält die­ses Erklär­pla­kat weni­ger Text und mehr gra­fi­sche Ele­mente. Wäh­rend ich im ers­ten Bei­spiel eine sche­ma­ti­sche Dar­stel­lung gewählt habe, ist das hier ins­ge­samt eine sehr ver­ein­fachte Bildlandschaft.

Es gibt einen Weg, der links unten star­tet und rechts oben hin­führt. Ent­lang des Weges begeg­nen uns ver­schie­dene The­men, bis wir schließ­lich beim eige­nen Umset­zungs­pro­jekt ankom­men. Die­ser inhalt­li­che Strang ist mit gel­ber Farbe akzen­tu­iert. Es gibt einen wei­te­ren Strang auf der rech­ten Seite des Erklär­pla­kats, der inhalt­lich und daher auch optisch (durch eine zurück­hal­ten­dere Farb­ge­bung) unter­ge­ord­net ist.

Die Inhalte: Die Dar­stel­lung hilft mir zu erklä­ren, wel­che The­men wir wäh­rend des drei­tä­gi­gen Bil­dungs­ur­laubs behan­deln wer­den. Das Erklär­pla­kat dient zur gro­ben Ori­en­tie­rung. Es ent­hält keine Anga­ben dazu, was an wel­chem Tag dran sein wird (weil das erfah­rungs­ge­mäß bei jeder Gruppe etwas anders ist). Und es sind auch keine Ein­zel­übun­gen zu den jewei­li­gen The­men ein­ge­tra­gen (weil das für den Ein­stieg in ein Trai­ning ein Over­load an Infor­ma­tio­nen wäre).

Ich zeige das Erklär­pla­kat, wäh­rend ich ver­bal erzähle. Auch diese Visua­li­sie­rung ist nicht selbst­er­klä­rend – und soll das auch nicht sein.

Das Medium: Auch die­ses Erklär­pla­kat war mal ein Flip­chart (siehe Bei­spiel #1). Jetzt nutze ich es in digi­ta­li­sier­ter Form als ani­mierte Power­Point-Folie oder baue die Visua­li­sie­rung auf einem vir­tu­el­len Board wie MURAL ein.

Beispiel #3: Die Themenüberleitung als Erklärplakat

Die­ses Erklär­pla­kat dient zur Über­lei­tung von einem The­men­be­reich zum nächs­ten, genauer: zum Ein­stieg ins neue Thema »visu­elle Spra­che« (im Trai­ning kommt vor­her ein gan­zer Abschnitt zu Schrift, wo es noch gar nicht um Sym­bole, Bil­der und Pik­to­gramme geht).

Visualisierung in Coaching und Training Was sind Erklärplakate Thema © Viktoria Cvetković

Wie ist das Erklärplakat gemacht?

Die Gestal­tung: Im Ver­gleich zu den ers­ten bei­den Bei­spie­len ent­hält die­ses Erklär­pla­kat fast nur Text. Der Auf­bau ist lis­ten­ar­tig. Ähn­lich wie im ers­ten Bei­spiel bin ich mit der Schrift dif­fe­ren­ziert umgegangen:

  • Die Über­schrift ist am größ­ten und far­big abge­setzt. Das Grün taucht nir­gendwo sonst auf.
  • Die Kern­aus­sa­gen sind in schwar­zer Schrift erfasst, das wich­tigste Stich­wort ist jeweils gefet­tet und etwas größer.
  • Kom­men­tare sind blau abge­setzt und etwas klei­ner geschrieben.

Die gra­fi­schen Ele­mente fun­gie­ren als the­ma­tisch pas­sende Auf­zäh­lungs­punkte. Obwohl es drei unter­schied­li­che Pik­to­gramme sind, haben sie Gemein­sam­kei­ten: Ihre Posi­tion jeweils links neben dem zuge­hö­ri­gen Text und den Kreis als Grundform.

Die Inhalte: Die Dar­stel­lung hilft mir, die drei wich­tigs­ten Aspekte zum Thema »visu­elle Spra­che« zu erklä­ren. Es gibt ein Ziel (Inhalte sicht­bar machen) und nach­fol­gend zwei Schlüs­sel­er­kennt­nisse dazu. Mit dem letz­ten Punkt auf dem Erklär­pla­kat (Stra­te­gien aus der Kind­heit) leite ich dann über zur nächs­ten Übung.

Ich zeige das Erklär­pla­kat, wäh­rend ich ver­bal erzähle. Die drei Punkte blende ich nach­ein­an­der ein; immer pas­send zu dem, was ich gerade sage, damit der Rest nicht ablenkt. Auch diese Visua­li­sie­rung ist nicht selbst­er­klä­rend – und soll das auch nicht sein.

Das Medium: Auch die­ses Erklär­pla­kat war mal ein Flip­chart (siehe Bei­spiel #1). Aktu­ell nutze ich es in digi­ta­li­sier­ter Form als ani­mierte Power­Point-Folie oder baue die Visua­li­sie­rung auf einem vir­tu­el­len Board wie MURAL ein.

Beispiel #4: Das Kommunikationsmodell als Erklärplakat

Das fol­gende Erklär­pla­kat mit dem Eis­berg­mo­dell habe ich für ein fir­men­in­ter­nes Trai­ning ent­wi­ckelt. Wenn du als Coach oder Trai­ne­rin arbei­test, ist dir das Eis­berg­mo­dell mit Sicher­heit schon als Tool begeg­net. Es gibt unzäh­lige Dar­stel­lun­gen davon in Büchern und im Inter­net – warum sich also damit auf­hal­ten, eine eigene Visua­li­sie­rung davon als Erklär­pla­kat zu machen?

Drei Gründe:

    • Ein­fach irgendwo ein Bild her­aus­zu­ko­pie­ren und kom­mer­zi­ell zu ver­wen­den, ver­stößt in den aller­meis­ten Fäl­len gegen das Urhe­ber­recht und ist eine Straf­tat. Ent­we­der du besorgst dir die (kos­ten­pflich­tige) Lizenz bei der Urhe­be­rin, um das Bild dei­ner Wahl nut­zen zu dür­fen – oder du erstellst deine eigene Visualisierung.
    • Die Dar­stel­lun­gen des Eis­berg­mo­dells, die du bei dei­ner Recher­che fin­dest, pas­sen inhalt­lich nicht zu dei­nem Coa­ching oder Trai­ning. Es gibt näm­lich Eis­berg­mo­delle aus der Psy­cho­lo­gie, der Wirt­schaft, der IT, der Medi­zin, der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­theo­rie und noch viele, viele mehr. Statt Zeit für die wei­tere Suche nach der rich­ti­gen Dar­stel­lung zu ver­schwen­den, erstellst du deine eigene Visualisierung.
    • Die Dar­stel­lun­gen des Eis­berg­mo­dells, die du bei dei­ner Recher­che fin­dest, pas­sen optisch nicht zu den ande­ren Erklär­pla­ka­ten dei­nem Coa­ching oder Trai­ning. (Wenn du unge­fähr meine Genera­tion bist, erin­nerst du dich viel­leicht noch an die Kraut-und-Rüben-Folien dei­ner Kol­le­gen, als es »modern« war, in Power­Point wahl­los irgend­wel­che nicht zusam­men­pas­sen­den Pik­to­gramme zusam­men­zu­schmei­ßen, um die Prä­sen­ta­tio­nen »visu­el­ler« zu machen.🥴) So gut deine Inhalte auch sind: Wir sind Augen­tiere. Wenn die Ver­pa­ckung lieb­los ist, wer­den die Inhalte auto­ma­tisch als weni­ger wer­tig wahr­ge­nom­men. Erklär­pla­kate, die hin­ge­gen wie aus einem Guss erschei­nen (weil sie alle deine Hand­schrift tra­gen!), wir­ken pro­fes­sio­nel­ler. Damit schrei­ben wir auch den Inhal­ten eine grö­ßere Qua­li­tät zu.
    Visualisierung in Coaching und Training Was sind Erklärplakate Eisberg-Modell © Viktoria Cvetković

    Wie ist das Erklärplakat gemacht?

    Die Gestal­tung: Die­ses Erklär­pla­kat ist eine Kom­bi­na­tion aus Schlüs­sel­bild (schwim­men­der Eis­berg) und stich­wort­ar­ti­gem Text. Hilf­reich wäh­rend der ver­ba­len Erklä­rung ist, das Erklär­pla­kat nicht schon als fer­ti­ges Bild zu zei­gen, son­dern nach und nach aufzubauen.

    Die gra­fi­schen Ele­mente sind eine Wel­len­li­nie fürs Was­ser und eine geschlos­sene Zick­zack­li­nie für den Eisberg.

    Die Inhalte: Neh­men wir mal an, du machst eine Super­vi­sion für ein Team. Es knirscht gerade auf der per­sön­li­chen Ebene zwi­schen eini­gen Team­mit­glie­dern. Deine Erfah­rung als Coach sagt dir: Die Gruppe sollte jetzt drin­gend das the­ma­ti­sie­ren, was da so unter der sicht­ba­ren Ober­flä­che brodelt.

    Statt dir den Mund fus­se­lig zu reden, wie das Eis­berg­mo­dell funk­tio­niert und was sich wo befin­det, kannst du den schwim­men­den Eis­berg mit zwei Linien aus dem Hand­ge­lenk an die (vir­tu­elle oder reale) Tafel brin­gen. Noch anschau­li­cher wird es, wenn du ihn wäh­rend des Erklä­rens Schritt für Schritt beschriftest.

    Auch diese Visua­li­sie­rung ist ohne wei­te­ren Kon­text nicht selbst­er­klä­rend – und soll das auch nicht sein.

    Das Medium: Die­ses Erklär­pla­kat habe ich digi­tal erstellt. Ich nutze für sol­che ani­mier­ten Dar­stel­lun­gen ein Note­book mit Touch­screen, einen digi­ta­len Stift und eine Gra­fik­soft­ware. Das Prin­zip funk­tio­niert aber auch ana­log, z. B. auf einem Flip­chart. Du kannst dann die Zeich­nung schon vor­be­rei­ten und schreibst die Begriffe nach und nach wäh­rend des Erklä­rens hinein.

    3 Tipps für deine Erklärplakate

    Tipp 1

    Wel­ches Medium auch immer du ver­wen­dest: Es lohnt sich, eine kleine, schnelle Vor­abskizze dei­nes Erklär­pla­kats zu machen (nicht grö­ßer als deine Hand­flä­che), bevor du los­legst. So kannst du bes­ser ein­schät­zen, wel­che Ele­mente wie viel Platz brau­chen und wie du das Pla­kat auf­teilst. Die Skizze vor­her spart nach­her bei der Aus­füh­rung viel Zeit und Nerven.

    Tipp 2

    Mach es dir so ein­fach, wie mög­lich. Nie­mand zwingt dich, alles in Echt­zeit hin­zu­zau­bern. Du hast die Mög­lich­keit, dein Erklärplakat:

    • kom­plett vor­zu­be­rei­ten und als fer­ti­ges Bild zu zeigen,
    • einen Teil vor­zu­be­rei­ten und einen Teil live zu ergän­zen oder
    • alles live vor den Augen dei­ner Teil­neh­men­den ent­ste­hen zu lassen.

    Tipp 3

    Nimm dir Zeit zum Üben. Und ver­glei­che dich nicht mit ande­ren, wenn du noch wenig Übung im Erstel­len von Erklär­pla­ka­ten hast. Je locke­rer und ein­fa­cher das in der Aus­füh­rung aus­sieht, desto öfter ist es vor­her wahr­schein­lich ein­ge­übt wor­den. Nie­mand(!) kann sol­che Dar­stel­lun­gen »ein­fach so« aus dem Stand aufs Papier oder an die Wand werfen.

    Des­we­gen soll­test du das auch nicht von dir verlangen.💙

    Jeder Profi war mal Anfänger:in und hat sich das Kön­nen Schritt für Schritt erarbeitet.

    Es ist also nicht nur sinn­voll, son­dern auch pro­fes­sio­nell, dir vor­her zu über­le­gen, was an Erklä­run­gen du bei dei­nem nächs­ten Ter­min brau­chen könn­test und die Visua­li­sie­run­gen dafür schon vor­zu­be­rei­ten und einzuüben.

    Wenn du das nicht allein machen möch­test, dann sei beim nächs­ten Erklär­pla­kate-Work­shop mit dabei!

    © Viktoria Cvetković bebildert.eu

    Du bringst deine Ideen mit und ich unter­stütze dich (gemein­sam mit den ande­ren Teilnehmer:innen), deine Ideen in ein­fach ver­ständ­li­che und leicht zu erstel­lende Erklär­pla­kate zu übersetzen.

    Hi, ich bin Viktoria.

    © Viktoria Cvetković bebildert.eu

    Ich helfe dir, mit visu­el­len Noti­zen Zusam­men­hänge sicht­bar zu machen, Wis­sen zu sichern und im Gedächt­nis zu verankern.

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