Mir sind in letz­ter Zeit zu viele Online­kurse begeg­net, die auf mich wir­ken wie mit der hei­ßen Nadel gestrickt. Da wird mal schnell was auf den Markt gewor­fen, ein phan­ta­sie­vol­les Preiseti­kett drauf­ge­klebt, der Kurs umfang­reich bewor­ben – und wenn du dich dann dafür anmel­dest, merkst du: Das Mar­ke­ting für den Kurs (der soge­nannte Launch) war bes­ser geplant als der Kurs selbst. Und ich rede jetzt nicht von Beta-Kur­sen, die klar kom­mu­ni­zie­ren, dass es sich um eine erste, ver­güns­tigte Test-Runde han­delt. Ich spre­che von Ange­bo­ten, die im Wei­ter­bil­dungs­markt schon län­ger eta­bliert sind.

Um es ganz deut­lich zu sagen: Auf mich wirkt das unpro­fes­sio­nell. Als Ver­suchs­ka­nin­chen mit unstruk­tu­rier­ten Inhal­ten bom­bar­diert zu wer­den, hin­ter­lässt bei mir es ein scha­les Gefühl. Es hat den Effekt, dass ich bei die­sen Anbieter:innen nie wie­der etwas buchen werde, sie logi­scher­weise nicht wei­ter­emp­fehle und im per­sön­li­chen Gespräch durch­aus auch offen­lege, um wen es sich handelt.

Wenn jemand einen »pro­fes­sio­nel­len« Preis für sei­nen Kurs auf­ruft, erwarte ich auch eine pro­fes­sio­nelle Her­an­ge­hens­weise bei der Erstel­lung des Kurses.

Worauf kannst du also achten, wenn du selbst einen Kurs, ein Seminar, einen Workshop oder ein Training konzipieren willst?

Wirf in die­sem Arti­kel einen Blick hin­ter die Kulis­sen, du bekommst einen aktu­el­len Ein­blick in die Pra­xis: am Bei­spiel eines ech­ten Work­shops, von der ers­ten Idee bis zur Umset­zung. Der Arti­kel ist eine Mischung aus Erfah­rungs­be­richt und Anlei­tung – er ersetzt aber in kei­nem Fall eine qua­li­fi­zierte didak­ti­sche Wei­ter­bil­dung. Wenn du bis hier­her gele­sen hast, ist dir das aber eh klar.😉

Und ja, das ist nur eine Art, einen Kurs zu erstel­len. Meine Art, Stand heute. Es ist nicht all­ge­mein­gül­tig, aber es ist pro­fes­sio­nell.

Eine Strichfigur vor einer Tafel reckt den Daumen nach oben, darüber steht: Workshop Semiar konzipieren

Mach dir die Pla­nung für dei­nen nächs­ten Kurs so leicht wie mög­lich. In die­sem Work­shop kon­zi­pierst du dein Kurs­an­ge­bot ein­fach, zeit­spa­rend und unter fach­kun­di­ger Anleitung.

Im inten­si­ven Aus­tausch mit mir und der Gruppe ent­wi­ckelst du dein pro­fes­sio­nel­les Kon­zept für dein nächs­tes Semi­nar, dei­nen Kurs oder Work­shop: Von der ers­ten Idee bis zum kom­plet­ten Ablauf in einem Tag.

Aus­ge­hend von dei­nen ers­ten Ideen schär­fen wir gemein­sam dein inhalt­li­ches Ange­bot. Du erstellst Schritt für Schritt ein kla­res Kon­zept, spinnst den roten Kurs­fa­den und stimmst Lern­ziele, Lern­for­men, Inhalte und Metho­den didak­tisch sinn­voll auf­ein­an­der ab.

Ganz neben­bei lernst du eine visu­elle Pla­nungs­me­thode ken­nen, die du immer wie­der ein­set­zen kannst.

DIE IDEENPHASE

1. Der Bedarf: Das Workshop-Thema »Bildkarten/​Kartenset« findet mich

Einen Work­shop zum Thema »Bildkarten/​Kartenset« anzu­bie­ten, war nicht meine Idee. Irgend­wann ploppte das Thema in den Kom­men­ta­ren unter einem mei­ner Insta­gram-Postings auf: Ob ich nicht eine Anlei­tung geben könnte, wie man sich selbst ein Kar­ten­set erstel­len kann?

Hmmm, warum eigent­lich nicht?🤔

Bild­kar­ten als Werk­zeug sind nahe­lie­gend, wenn man als Coach oder Trai­ne­rin visua­li­sie­ren will, ohne zeich­nen zu müs­sen. Trotz­dem wäre ich wahr­schein­lich nie selbst dar­auf gekom­men, etwas dazu anzu­bie­ten. Der ein­fa­che Grund: In mei­nen eige­nen Trai­nings setze ich Bild­kar­ten nur sehr sel­ten ein (und dann auch noch »Bild­kar­ten« ohne Bilder).

Ein klas­si­scher blin­der Fleck.

Weil ich nicht ein­schät­zen konnte, ob es brei­te­ren Bedarf gibt und wie rele­vant das Thema »Bildkarten/​Coachingkarten/​Kartenset« über­haupt ist, habe ich gezielt mit wei­te­ren Men­schen gespro­chen, ins­be­son­dere mit Praktiker:innen. Der ent­schei­dende Impuls, tat­säch­lich einen Work­shop dazu zu ent­wi­ckeln, kam schließ­lich aus mei­ner Mas­ter­mind-Gruppe.

Learnings aus Schritt 1:

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  • Den Zufall zulas­sen, zuhö­ren und sich beschen­ken las­sen. Andere Men­schen haben manch­mal wert­volle Ideen, auf die du selbst nie gekom­men wärest. Das trifft ins­be­son­dere dann zu, wenn es um spe­zi­fi­sche Bedarfe geht.
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  • Wenn du einen blin­den Fleck bei dir ver­mu­test: Hole dir Rat bei kom­pe­ten­ten Meschen, denen du vertraust.

Fun Fact: Die ursprüng­li­che Ideen­ge­be­rin hat am Kar­ten­set-Work­shop nicht teil­ge­nom­men – dafür aber andere Men­schen. Der Bedarf war also ein­deu­tig vor­han­den, und dar­auf kommt es an.

2. Der Prüfstein: Erfüllt das Thema »Bildkarten/​Kartenset« meine Kriterien für die Jahresbegleitung?

Als das Thema »Bildkarten/​Kartenset« als Wunsch in der Com­mu­nity auf­ge­ploppt ist, war ich gerade dabei, mein Kurs­an­ge­bot zu redu­zie­ren. Prin­zi­pi­ell also ein ungüns­ti­ger Zeit­punkt für eine zusätz­li­che Idee. Der Prüf­stein für jeden neuen Ein­fall war (und ist immer noch): Passt das ein­zelne Ange­bot in die Jah­res­be­glei­tung Mit Stift & Struk­tur – Visua­li­sie­ren im Coa­ching?

Aus den vie­len ein­zel­nen The­men zu Visua­li­sie­rung, die ich bis­her ange­bo­ten hatte, habe ich Anfang 2022 end­lich ein Paket geschnürt. Der Anspruch an alle Work­shops ist:

Sie sol­len…

  • berufs­be­glei­tend mach­bar sein,
  • sinn­voll zusam­men­hän­gen und
  • alle wich­ti­gen Teil­be­rei­che der Visua­li­sie­rung abde­cken, die Coa­ches, Trai­ne­rin­nen oder Super­vi­so­rin­nen für ihre Arbeit brauchen.

Vie­les, was ich bis dahin im Ange­bot hatte und sich all­ge­mein an »Wis­sens­ar­bei­ter« rich­tete, flog zu die­ser Zeit aus mei­nem Kurs­port­fo­lio raus.

Wie sah es jetzt aus mit der neuen Idee Bildkarten/​Kartenset?

Das Thema passte nicht nur, es war auch ein wun­der­ba­rer Kick-off für den Jah­res­zy­klus an Work­shops und bil­det – pro­mi­nent – den ers­ten Monatsschwerpunkt.

Workshopzyklus Visualisierung im Coaching © Viktoria Cvetković

Der Kar­ten­set-Work­shop passt the­ma­tisch nicht nur aus­ge­zeich­net zu den ande­ren Work­shops in der Jah­res­be­glei­tung, er ist sogar der pro­mi­nente Start­punkt in die Reihe der monat­li­chen Umsetzungsprojekte.

Learnings aus Schritt 2:

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  • Nimm nur die Ideen neu auf, die wirk­lich in dein Kurs- oder Ange­bots­kon­zept pas­sen: lie­ber ein Spe­zia­li­tä­ten­ge­schäft auf­bauen als einen Bauch­la­den mit dir her­um­tra­gen.
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  • Lege zur leich­te­ren Ori­en­tie­rung klare Kri­te­rien und Prüf­steine als Leit­plan­ken für deine Ent­schei­dun­gen fest.

3. Die Annäherung: Was weiß ich über das Thema »Bildkarten/​Kartenset«?

Natür­li­che kenne ich Kar­ten­sets (vor allem die Post­kar­ten­klas­si­ker, die ich in diver­sen Wei­ter­bil­dun­gen mehr oder weni­ger genie­ßen durfte). Da ich selbst Kar­ten aber kaum im Ein­satz habe, musste ich dafür mehr recher­chie­ren als für die ande­ren Work­shops. Diese dre­hen sich um Visua­li­sie­rungs­tools, die ich als aktive Anwen­de­rin quasi aus dem Ärmel schüt­teln kann. Etwas unbe­kann­tes Ter­rain war beim Thema »Kar­ten­set« dann doch dabei.

Also habe ich es gemacht, wie bei ande­ren The­men auch: Ich habe mir mei­nen Zugang zu Bildkarten/​Kartensets erschrie­ben und erbloggt. Und dabei schnell gemerkt: Meine Art, Kar­ten zu nut­zen, ist nur ein win­zi­ger Aus­schnitt des­sen, was mög­lich ist.

Ich wollte für mei­nen Blog­ar­ti­kel (und den damals noch zu pla­nen­den Work­shop) mehr Hin­ter­grund­wis­sen, und ich wollte es pra­xis­ge­recht und alltagstauglich.

Meine Zone of Genius ist Dinge zu kon­zi­pie­ren und Struk­tur hin­ein­zu­brin­gen: Fast egal, worum es geht, ich sehe sehr schnell das große Ganze und die Zusam­men­hänge darin. Ich kann also Coa­ches sehr gut dabei unter­stüt­zen, ein Kar­ten­set bedarfs­ge­recht zu kon­zi­pie­ren.

Was andere bes­ser kön­nen: Aus Anwen­de­rin­nen­sicht Emp­feh­lun­gen geben und berich­ten, wel­che Kar­ten­sets sie nut­zen, warum gerade diese und wie sie sie genau ein­set­zen. Genau die­ser Pra­xis­aspekt mit vie­len Bei­spie­len fehlte mir. Ich war neu­gie­rig, die Band­breite an Mög­lich­kei­ten kennenzulernen.

Also habe ich mich umge­schaut und umge­hört: Wer nutzt Kar­ten und hat Lust, in mei­nem Blog­ar­ti­kel etwas davon zu zei­gen und zu erzählen?

Learnings aus Schritt 3:

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  • Ehr­lich reflek­tie­ren: Was kannst du gut, was kön­nen andere bes­ser und wie könnt ihr euch gegen­sei­tig ergän­zen?
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  • Pro­biere für dich aus, ob du dir Klar­heit erschrei­ben kannst. Schrei­ben ist das Fest­hal­ten von (ansons­ten flüch­ti­gen) Gedan­ken und auch eine Form der Visualisierung.

4. Das Eintauchen: Die Magie der Schwarmintelligenz – mein erster Kooperationsartikel entsteht 

Die Gesprä­che, die ich mit zahl­rei­chen Kol­le­gin­nen zum Thema »Bildkarten/​Kartenset« geführt habe, gehö­ren zu den berei­chern­den Erfah­run­gen der letz­ten Monate.

Ich habe unfass­bar viel über Kar­ten­sets und ihren Ein­satz gelernt. Ich habe meine Kol­le­gin­nen bes­ser (oder neu) ken­nen­ge­lernt. Und ich bin dank­bar, dass sie alle bereit sind, ihre Erfah­run­gen und ihr Wis­sen in einem gemein­sa­men Blog­ar­ti­kel zu tei­len. Im Gegen­zug ist es für mich selbst­ver­ständ­lich, dass sie sich im Arti­kel mit ihrer Arbeit prä­sen­tie­ren dür­fen. Allen gemein­sam: Es geht um Exper­tise, nicht ums Ego.

Noch sind nicht alle Gesprä­che im Arti­kel abge­bil­det (das Tran­skri­bie­ren und Ein­pfle­gen der vie­len Tipps dau­ert län­ger, als ich dachte) und trotz­dem: Schon jetzt ist ein reger Aus­tausch unter­ein­an­der ent­stan­den – und ich weiß, dass einige Kar­ten­sets neue Fans gefun­den haben. Inspi­ra­tion pur!

Allein durch die­sen Aus­tausch hat sich meine Work­shop-Idee wei­ter geklärt und kon­kre­ti­siert. Dass die Idee rei­fen darf, ist für meine Arbeits­weise wich­tig. Solange sie nicht reif ist, mache ich auch kei­nen Ablauf­plan für den Work­shop. Das kommt bei mir rela­tiv spät im Pro­zess, geht dann aber sehr zügig, weil die gedank­li­che Vor­ar­beit schon geleis­tet ist.

Learnings aus Schritt 4:

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  • Hol dir Unter­stüt­zung: Sprich mit Men­schen in dei­nem (beruf­li­chen) Netz­werk, die mehr Erfah­rung und Wis­sen haben zu dem Thema, dass du dir gerade erschließt.
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  • Sorge für eine Win-Win-Situa­tion – revan­chiere dich großzügig.

5. Das Auftauchen: Austausch mit der Community und weitere Anregungen

Hätte ich jetzt schon genug Hin­ter­grund­wis­sen zum Thema »Bildkarten/​Kartenset« gehabt, um einen run­den Work­shop zu kon­zi­pie­ren? Wahr­schein­lich schon. Trotz­dem war es mir wich­tig, vor­her noch ein­mal in den direk­ten Aus­tausch mit mei­nen Kolleg:innen zu gehen.

Mein Forum dafür sind die Tee­stun­den (bzw. die som­mer­li­chen Tee­vier­tel­stun­den). Meist gebe ich einen kur­zen Input als Mind-Snack und dann dis­ku­tie­ren wir mit­ein­an­der, tei­len Ideen und Erfah­run­gen, stel­len Fra­gen, geben Tipps.

Also habe ich zu einer Tee­vier­tel­stunde zu Bild­kar­ten ein­ge­la­den und mit der Com­mu­nity die Bei­spiele geteilt, die ich bis­her gesam­melt hatte. Nor­ma­ler­weise ver­ab­schie­det sich nach der Input-Vier­tel­stunde ein grö­ße­rer Teil der Gäste, dies­mal aber sind fast alle eine volle Stunde geblie­ben und haben sich in der Dis­kus­sion gegen­sei­tig (und mir) wei­tere Anre­gun­gen geschenkt.

Ein wich­ti­ger Aspekt, der dabei ange­spro­chen wurde, ist das sinn­volle Ein­bet­ten der Kar­ten in den Coa­ching­pro­zess. Kar­ten sind kein Stand-alone-Tool. Das zu berück­sich­ti­gen ist nicht nur wich­tig für die Arbeit mit Kar­ten, son­dern auch für die Ent­wick­lung eines eige­nen Kar­ten­sets – und damit für mich ein wich­ti­ger Punkt für die Kon­zep­tion des Workshops.

Die­ser Aspekt war mit „irgend­wie“ klar, aber ich hatte ihn in mei­ner Work­shop-Pla­nung bis­her noch nicht expli­zit berücksichtigt.

Learnings aus Schritt 5:

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  • Nimm dein Kurs-Thema und erzähle ande­ren Men­schen davon. Teile dar­aus, was sich für dich in die­sem Pla­nungs­sta­dium gut anfühlt.
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  • Hör gut zu, was die Men­schen in dei­ner Com­mu­nity dazu zu sagen haben. Ist etwas dabei, dass dei­nen Kurs noch bes­ser macht? Wenn ja: Berück­sich­tige es in der Konzeption!

DIE KONZEPTIONSPHASE

6. Der Rahmen: Die äußere Form des Workshops festlegen

Ich mache seit 2016 Trai­nings und biete seit Anfang 2022 aus­schließ­lich Online-For­mate an. Die Kon­zep­tion dafür erfor­dert nach mei­ner Erfah­rung noch etwas mehr Sorg­falt als bei Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen (ja, tatsächlich!).

Das hängt auch mit den tech­ni­schen Gege­ben­hei­ten zusam­men: Einen Plan B zu haben, wenn ein Tech Fail ver­hin­dert, dass ich etwas zei­gen kann, ist immer eine gute Idee. Noch rele­van­ter ist aber diese Her­aus­for­de­rung: Den Men­schen, die ein­zeln vor dem Bild­schirm sit­zen, ermög­li­chen, sich in eine freu­dig mit­ein­an­der inter­agie­rende Gruppe zu ver­wan­deln. Ein Work­shop ist aus mei­ner Sicht die sozi­alste aller Lern­for­men und lebt von Aus­tausch und Interaktion.

Wäre der Kar­ten­set-Work­shop also eine Prä­senz­ver­an­stal­tung, wür­den wir uns um 10 Uhr tref­fen und um 17 Uhr aus­ein­an­der­ge­hen. Wie die Agenda inner­halb die­ses Zeit­rah­mens auf­ge­baut ist, inter­es­siert die Teil­neh­men­den nor­ma­ler­weise nicht – solange sie wis­sen, wann und wie lange zum Bei­spiel die Mit­tags­pause ist.

Das Kon­zept eines Prä­sen­z­work­shops ein­fach in den vir­tu­el­len Raum zu über­tra­gen, funk­tio­niert nicht. Was in Prä­senz man­chen gerade noch tole­ra­bel erscheint (warum eigent­lich?), ist online eine Zumu­tung: Die gesamte Work­shop­zeit an sei­nem Platz sit­zen zu müssen.

Des­halb ent­scheide ich mich beim Kar­ten­set-Work­shop für drei Ses­si­ons, die wir gemein­sam ver­brin­gen: 10–11 Uhr, 13–14 Uhr und 16–17 Uhr. Die Zeit dazwi­schen sind Arbeits­pha­sen, die die Teil­neh­men­den so für sich gestal­ten kön­nen, wie es ihnen gut­tut: am Schreib­tisch, auf dem Sofa oder im Gar­ten, viel­leicht sogar bei einer luf­ti­gen Denk­runde im Wald. Sie ent­schei­den selbst, wann für sie eine Pause sinn­voll ist oder ob sie sich zwi­schen­durch bei einer Ein­heit Yoga entspannen.

Kurs-Visualisierung-Coaching-Workshop-Seminar-konzipieren © Viktoria Cvetković

Gehört an den Anfang jeder Wei­ter­bil­dung: Den Zeit­rah­men trans­pa­rent machen.

Learnings aus Schritt 6:

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  • Berück­sich­tige Beson­der­hei­ten, die sich aus dem äuße­ren Rah­men erge­ben. Ein Live-Work­shop erfor­dert einen ande­ren kon­zep­tio­nel­len Rah­men als ein beglei­te­ter Online-Grup­pen­kurs und noch ein­mal einen ande­ren als ein Selbst­lern­kurs.
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  • Online-For­mate brau­chen eine andere Steue­rung und Mode­ra­tion als wenn alle im sel­ben Semi­nar­raum sind.

7. Die Richtschnur: Lernziele formulieren

Hast du schon mal an einer Wei­ter­bil­dung teil­ge­nom­men, wo viel Input anein­an­der­ge­reiht, aber kein roter Faden erkenn­bar war? Wo du dich wäh­rend der Ver­an­stal­tung über­for­dert und danach frus­triert gefühlt hast?

Die Chance ist groß, dass die­ser Kurs (und die Kurs­in­halte) ohne klar for­mu­lierte Lern­ziele „irgend­wie zusam­men­ge­baut“ wor­den sind. Das pas­siert am ehes­ten Kursanbieter:innen, denen es am didak­ti­schen Hin­ter­grund­wis­sen fehlt. Die sind dann fach­lich (meis­tens… hof­fent­lich) Exper­tin­nen für ihr Gebiet, haben aber schlicht­weg nicht gelernt, ihr Fach­wis­sen zu ver­mit­teln. Ich ergänze: ziel­grup­pen­ge­recht zu vermitteln.

»Bes­tes« Bei­spiel ist für mich ein Bekann­ter, der gerne Pro­fi­mu­si­ker gewor­den wäre, ganz her­vor­ra­gend Vio­line spielt und nun not­ge­drun­gen als quer ein­ge­stie­ge­ner Hilfs­leh­rer Musik an einem Gym­na­sium unter­rich­tet. Eine didak­ti­sche Zusatz­qua­li­fi­ka­tion hat er nicht. Er ist quasi direkt von der Orches­ter­bühne in den Klas­sen­raum gewech­selt. Das, was an Lern­zie­len für seine 5. Klasse in den Lehr­plä­nen (von Didak­tik-Pro­fis) for­mu­liert wor­den ist, erscheint ihm (als Musik-Profi) zu banal. Also packt er sei­nen Unter­richt voll mit Din­gen, die viel­leicht für ein Musik­kon­ser­va­to­rium ange­mes­sen wären, aber nicht für Kin­der, bei denen zu Hause nicht musi­ziert wird und die in der Schule das erste Mal mit einem Instru­ment in Berüh­rung kommen.

Er ist frus­triert, weil die Kin­der aus sei­ner Sicht nicht gut genug Noten lesen kön­nen – die Kin­der sind frus­triert, weil sie in der einen Stunde Musik­un­ter­richt in der Woche bes­ser mit einem spie­le­ri­schen Zugang bedient wären statt mit Musiktheorie.

Don’t do it like that! 

Zielgruppengerechte Ziele zu formulieren, ist essentiell.

Es gibt Richt­lern­ziele, Groblern­ziele und Fein­lern­ziele. Das über­ge­ord­nete Lern­ziel für den Kar­ten­set-Work­shop ist zum Bei­spiel die Kon­zep­tion des Kar­ten­sets. Die wei­te­ren Lern­ziele ord­nen sich die­sem über­ge­ord­ne­ten Ziel unter. Die Kon­zep­tion ist – in Abgren­zung z. B. zum Erstel­len und Gestal­ten der Kar­ten – ein für alle Teil­neh­men­den rea­lis­tisch erreich­ba­res Ziel inner­halb des zur Ver­fü­gung ste­hen­den Zeitrahmens.

Für das Fest­le­gen eines Ziels spielt unter ande­rem eine Rolle, was ich an Vor­kennt­nis­sen bei mei­nen Teil­neh­men­den erwar­ten darf, wie hete­ro­gen die Gruppe vor­aus­sicht­lich ist und wie viel Zeit zum Errei­chen des Ziels zur Ver­fü­gung steht.

Kurs-Visualisierung-Coaching-Workshop-Seminar-konzipieren © Viktoria Cvetković

Ziel­grup­pen­ge­rechte Ziele zu for­mu­lie­ren, ist essen­ti­ell – bei jedem neuen Kurs, Work­shop, Trai­ning oder Semi­nar, das du erstellst.

Learnings aus Schritt 7:

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  • For­mu­liere ein kla­res, rea­lis­tisch erreich­ba­res, über­ge­ord­ne­tes Lern­ziel für dei­nen Kurs. Ergänze wei­tere, sich unter­ord­nende Lern­ziele, falls erfor­der­lich.
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  • Berück­sich­tige eine ange­mes­sene Lern­tiefe: Es macht einen Unter­schied, ob deine Teil­neh­men­den am Ende des Kur­ses etwas wis­sen oder etwas kön­nen sol­len.
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  • Ein wich­ti­ger Punkt ist die didak­ti­sche Reduk­tion: Dein Job ist nicht, alles was du weißt und kannst, per Druck­be­tan­kung zu ver­mit­teln. Dein Job ist, genau das aus­zu­wäh­len, was deine Kurs­teil­neh­men­den jetzt gerade benö­ti­gen – nicht mehr und nicht weni­ger!
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  • Außer­dem spie­len kogni­tive, affek­tive und psy­cho­mo­to­ri­sche Lern­ziele eine Rolle – und zwar so aus­ge­wo­gen wie möglich.

Sagt dir alles nicht so rich­tig was?
Dann ist eine Runde Lear­ning-by-Doing im Work­shop »Semi­nar kon­zi­pie­ren« viel­leicht das rich­tige für dich.

8. Die Reihenfolge: Lernformen aussuchen und verknüpfen

Für den Kar­ten­set-Work­shop brau­chen wir zum Start eine gehö­rige Por­tion (Selbst-)Reflexion. Das hilft den Teil­neh­men­den, die Kar­ten so zu kon­zi­pie­ren, dass diese für ihre spe­zi­fi­sche Arbeit sinn­voll und ziel­ge­rich­tet ein­setz­bar sind.

Ich ent­scheide mich für eine Kom­bi­na­tion aus Flip­ped Class­room und dem gemein­sa­men Durch­ge­hen bestimm­ter Inhalte wäh­rend des Work­shops. So berei­ten die Teil­neh­men­den schon etwas vor und brin­gen es mit (in die­sem Fall sind es ein paar wich­tige indi­vi­du­elle Erkennt­nisse, die im Work­book fest­ge­hal­ten wer­den). Posi­ti­ver Effekt: Alle star­ten mit ähn­li­chen Vor­aus­set­zun­gen in den Work­shop, wir kön­nen sehr schnell in die inhalt­li­che Arbeit ein­stei­gen und das gegen­sei­tige Feed­back hat eine hohe Qualität.

Learnings aus Schritt 8:

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  • Achte bei den Lern­for­men auf eine anre­gende Mischung. Pas­sende Lern­for­men hän­gen maß­geb­lich von den Lern­zie­len ab, also nicht schlu­dern bei Punkt 7.😉Außerdem spielt der Rah­men eine Rolle, siehe Punkt 6, und – ganz wich­tig – wel­che Vor­aus­set­zun­gen deine Teil­neh­men­den mit­brin­gen.
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  • Gestalte die Gelenk­stel­len zwi­schen ver­schie­de­nen Lern­for­men bewusst und ver­knüpfe sie sinnvoll.

9. Die Perlen: Inhalte & Methoden festlegen

Im kon­kre­ten Bei­spiel sind der Flip­ped-Class­room-Teil und die erste Work­shop-Ses­sion kon­zep­tio­nell am anspruchs­volls­ten. Ihnen widme ich ganz beson­dere Sorg­falt, denn damit steht und fällt der gesamte Kartenset-Workshop.

Auch für das Fest­le­gen von Inhal­ten und Metho­den sind die vor­her for­mu­lier­ten Lern­ziele (Punkt 7) meine Leit­plan­ken. Was die Metho­den angeht, habe ich einen Rie­sen­fun­dus aus mei­ner Trai­ner­aus­bil­dung zur Ver­fü­gung. Mein Methoden-„Koffer“ besteht aus zwei dicken Ord­nern, prall gefüllt mit Wis­sen, ergänzt durch diverse Fach­bü­cher. Außer­dem greife ich gerne auf das Buch Mode­ra­ti­ons-Tools von Ame­lie Funcke und Eva Have­nith* zurück und lerne von Kolleg:innen regel­mä­ßig Neues.

Mit der Zeit haben sich für mich Lieb­lings­me­tho­den her­aus­kris­tal­li­siert, die ich immer wie­der gerne ein­setze, weil sie sich bewährt haben. Aber stän­dig nur die­ses Karus­sell von Metho­den zu ver­wen­den, würde mich lang­wei­len. Des­we­gen pro­biere ich gerne neue Kom­bi­na­tio­nen aus, wenn es passt. Für den Kar­ten­set-Work­shop habe ich das Kon­zept neu gemacht und ent­schie­den, dies­mal als Methode zum Bei­spiel das Zie­leras­ter ins Zen­trum zu stellen.

Learnings aus Schritt 9:

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  • Bau dir nach und nach einen Fun­dus von Metho­den auf, die sich für dich bewäh­ren.
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  • Bleib trotz­dem fle­xi­bel und im Fluss: Dein Metho­den­set darf und soll sich über die Zeit ändern, so wie du selbst dich auch durch jede neue Erfah­rung weiterentwickelst.

10. Die Präsentation: Inhalte passend visualisieren

Zweck der Visua­li­sie­rung ist es unter ande­rem, dei­nen Teil­neh­men­den Ori­en­tie­rung zu geben, Inhalte leich­ter zu ver­an­kern, Bei­spiele zu zei­gen und alle gemein­sam durch den Work­shop hindurchzuführen.

Der Schlüs­sel hier­für ist eine sinn­volle Visua­li­sie­rung der rele­van­ten Struk­tu­ren und Inhalte (nicht alles muss visua­li­siert wer­den!). Es fängt mit der Agenda an, geht über das Erklä­ren von ein­zel­nen Auf­ga­ben, dem Fest­hal­ten von Zwi­schen­er­geb­nis­sen und endet mit einem gelun­ge­nen Aus­stieg aus dem Tag.

Dahin­ter ste­hen wie­derum bestimmte Bedürf­nisse dei­ner Teil­neh­men­den: In der ers­ten Phase eines Work­shops sind zum Bei­spiel Ori­en­tie­rung, Sicher­heit und Trans­pa­renz wich­tig. In ande­ren Arbeits­pha­sen geht es etwa um das Wür­di­gen und Sicht­bar­ma­chen indi­vi­du­el­ler Bei­träge. Diese Bedürf­nisse fin­den sich idea­ler­weise in der Visua­li­sie­rung widergespiegelt.

Durch wel­che Tools du deine Inhalte vermittelst:

  • auf Flip­charts,
  • mit Mode­ra­ti­ons­kar­ten auf Metaplanwänden,
  • auf einem White­board oder Smartboard,
  • auf Power­point-Folien,
  • per Doku­men­ten­ka­mera,
  • vir­tu­ell mit Miro oder Mural…

…hängt davon ab, in wel­chem Umfeld du mit dei­nen Teil­neh­men­den arbei­test, wie inter­ak­tiv oder dozie­rend deine Metho­den sind – und natür­lich auch davon, was du zur Ver­fü­gung hast.

Wich­ti­ger als das Tool sind aller­dings die Inhalte! Beim Visua­li­sie­ren der Inhalte zeigt sich (wort­wört­lich), wie gut deine bis­he­rige Kon­zep­tion war. Wenn du Schwie­rig­kei­ten hast, bestimmte Punkte abzu­bil­den, dann hast du in der Regel noch nicht genug Klar­heit über sie.

Ich nutze Visualisierung für meine Konzepte ganz gezielt auch als Prüfstein. 

Für den Kar­ten­set-Work­shop habe ich mich ent­schie­den, den Ablauf und bestimmte Inhalte auf einem Mural-Board zu zei­gen, sprich für die Teil­neh­men­den sicht­bar zu machen. Bei der Gestal­tung der Board-Struk­tur habe ich schnell Punkte iden­ti­fi­ziert, die ich bis dahin noch nicht bedacht hatte.

Außer­dem zwingt mich das Visua­li­sie­ren, Ent­schei­dun­gen zu treffen:

  • Was in wel­cher Reihenfolge?
  • Was sofort zei­gen, was erst spä­ter aufdecken?
  • Wie weit ins Detail gehen?
  • Wie viel Zeit wofür?

Eine wei­tere Ent­schei­dung war, das Mural-Board dies­mal rein zum Zei­gen zu ver­wen­den – obwohl man damit super kol­la­bo­ra­tiv und inter­ak­tiv in der Gruppe arbei­ten kann. Grund­sätz­lich sind die kol­la­bo­ra­ti­ven Mög­lich­kei­ten in Mural super. Für die Ziele die­ses Work­shops war es aber sinn­vol­ler, die Teil­neh­men­den ihre Ergeb­nisse mit Stift und Papier für sich selbst erar­bei­ten zu las­sen. So haben sie am Ende des Tages tat­säch­lich schon die ers­ten Kar­ten-Ent­würfe in der Hand (und nicht irgendwo im digi­ta­len Nir­vana auf einem vir­tu­el­len Board).

Außer­dem müsste Mural als Tool erst ein­ge­führt und der Umgang damit ein­ge­übt wer­den. Für einen so kom­pak­ten Work­shop lohnt sich das nicht. Wir hät­ten unver­hält­nis­mä­ßig viel Zeit und Res­sour­cen dafür auf­wen­den müs­sen und wenig kon­kre­ten Nut­zen gehabt.

Kurs-Visualisierung-Coaching-Workshop-Seminar-konzipieren © Viktoria Cvetković

Für den Kar­ten­set-Work­shop habe ich mich ent­schie­den, den Ablauf und bestimmte Inhalte auf einem Mural-Board zu zei­gen und so die Teil­neh­men­den durch den Work­shop zu führen.

Learnings aus Schritt 10:

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  • Visua­li­sie­rung ist ein her­vor­ra­gen­der Prüf­stein für dein Kurs-Kon­zept – und zwar bevor du es auf deine Teil­neh­men­den los­lässt. 😉
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  • Wähle zum Ver­mit­teln Tools aus, die die Kurs­ziele unter­stüt­zen. Ein fancy Tool, dass zu viele Kapa­zi­tä­ten bin­det und vom eigent­li­chen Tun und Inhalt ablenkt, ist unge­eig­net. Nicht das Werk­zeug sollte im Vor­der­grund ste­hen, son­dern dass deine Teil­neh­men­den ihre Ziele errei­chen können.

Fazit: Darauf kannst du achten, wenn du einen Kurs, ein Seminar, einen Workshop oder ein Training didaktisch sinnvoll konzipieren willst

Unter­scheide zwi­schen Ideen­phase und Konzeptionsphase.

In der Ideen­phase sam­meln wir erst­mal viele ver­schie­dene Mög­lich­kei­ten. Nach und nach redu­zie­ren und ver­fei­nern wir diese Mög­lich­kei­ten, bis zur fina­len Aus­wahl. Um aus­wäh­len zu kön­nen, brau­chen wir aber zunächst eine mög­lichst unzen­sierte Samm­lung. Es dür­fen auch unge­wöhn­li­che und ver­rückte Ideen dabei sein. In der Kon­zep­ti­ons­phase geht es dann um Struk­tur und ein didak­tisch sinn­vol­les Ver­knüp­fen von Inhal­ten, Ver­mitt­lungs- und Lernmethoden.

Suche dir Sparrings-Partner:innen.

Oft ist es hilf­reich, in der Ideen- und der Kon­zep­ti­ons­phase mit Men­schen zu spre­chen, die ver­ste­hen, was du vor­hast UND einen etwas ande­ren Erfah­rungs­ho­ri­zont haben als du selbst. Diese »ver­stän­dige Außen­per­spek­tive« ist sehr wert­voll. Schau dich in dei­nem (beruf­li­chen) Netz­werk um, wer dafür infrage kommt – oder sprich mich an: Genau für sol­che Situa­tio­nen habe ich die Punkt­lan­dung ein­ge­rich­tet.

Berück­sich­tige in der Kon­zep­ti­ons­phase alle erfor­der­li­chen Zutaten. 

Einen Kurs oder Semi­nar wie ein zu erstel­len ist wie Kuchen­ba­cken: Du ent­schei­dest dich zuerst für den Rah­men, die äußere Form: Für dein wei­te­res Tun macht einen Unter­schied, ob du einen Gugel­hupf, Apfel­ku­chen vom Blech oder Zimt­muf­fins backen willst. Genauso macht es einen Unter­schied, ob du einen mehr­wö­chi­gen Selbst­lern­kurs, einen inter­ak­ti­ven Tages­work­shop oder ein beglei­te­tes Grup­pen­coa­ching anbietest.

Klar for­mu­lierte Lern­ziele, pas­sende Lern­for­men, Inhalte, Metho­den und Visua­li­sie­run­gen sind so erfor­der­lich für dei­nen Kurs wie Mehl, But­ter, Zucker und Eier für einen Kuchenteig. Fehlt etwas, dann wird dein (Teig-)Gerüst zu schwach und du ris­kierst, dass dir alles auseinanderfällt.

Wie hältst du es mit der Kon­zep­tion dei­ner Kurse, Work­shops, Semi­nare oder Trai­nings? Bist du bei den 10 Schrit­ten dabei oder gehst du einen ande­ren Weg? Lass es mich in den Kom­men­ta­ren unten wissen!

© Viktoria Cvetković bebildert.eu

Ent­wickle den zeit­li­chen und inhalt­li­chen roten Faden für dein nächs­tes Semi­nar, dei­nen Kurs oder Workshop.

Ganz neben­bei lernst du eine visu­elle Pla­nungs­me­thode ken­nen, die du immer wie­der ein­set­zen kannst.

Hi, ich bin Viktoria.

© Viktoria Cvetković bebildert.eu

Ich helfe dir, mit visu­el­len Noti­zen Zusam­men­hänge sicht­bar zu machen, Wis­sen zu sichern und im Gedächt­nis zu verankern.

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