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Arbeits­pla­kate und Erklär­pla­kate sind Geschwis­ter. Beide kannst du in dei­nen Coa­chings, Trai­nings oder Bera­tun­gen als visu­elle Tools sehr effek­tiv ein­set­zen – ins­be­son­dere, wenn sie Hand in Hand gehen. Du kannst also zum Bei­spiel zuerst mit einem Erklär­pla­kat in ein neues Kurs­thema star­ten und dann ein Arbeits­pla­kat ein­set­zen, mit dem deine Teil­neh­men­den die Inhalte wei­ter vertiefen. 

Der Unter­schied zwi­schen Arbeits- und Erklär­pla­ka­ten ist der Ver­wen­dungs­zweck. Erklär­pla­kate nutzt in der Regel du selbst, um etwa dei­nen Kund:innen fach­li­che Inhalte oder dei­nen Kurs­teil­neh­men­den die nächste Übungs­auf­gabe zu erklä­ren. Für dich geht es also ums Ver­mit­teln und für deine Teil­neh­men­den ums Ver­ste­hen. In die­ser Situa­tion bist du aktiv und deine Teil­neh­men­den kon­su­mie­ren deine Erklärungen.

Bei Arbeits­pla­ka­ten wer­den deine Teil­neh­men­den hin­ge­gen selbst aktiv. Sie hören und sehen dir nicht pas­siv zu, son­dern wer­den ani­miert, selbst etwas zu tun.

In die­sem Arti­kel lernst du die Vor­teile von Arbeits­pla­ka­ten ken­nen und ich zeige dir Bei­spiele für Arbeits­pla­kate aus mei­nen eige­nen Trai­nings und Coa­chings. Außer­dem erkläre ich kurz und knapp, wie ich sie effek­tiv ein­setze. Lass dich davon gerne inspirieren!

Welche Vorteile Arbeitsplakate haben

1. Arbeitsplakate sind effektiv für deine Teilnehmenden

Sie fes­ti­gen Gelern­tes durch eige­nes Tun noch ein­mal ganz anders, als wenn sie dir nur zuhö­ren. Inhalte wer­den durch das eigene Umset­zen nach­hal­ti­ger im Gedächt­nis ver­an­kert. Außer­dem hel­fen Arbeits­pla­kate beim Pra­xis­trans­fer: Bes­ten­falls sind sie so gestal­tet, dass sie deine Teil­neh­men­den dabei unter­stüt­zen, Wich­ti­ges direkt in ihren All­tag zu übertragen.

Dabei bist du nicht limi­tiert auf die Ver­an­stal­tung selbst: Du kannst Arbeits­pla­kate auch dafür ein­set­zen, deine Teil­neh­men­den schon vor dei­nem Semi­nar oder Kurs auf bestimmte The­men ein­zu­stim­men bzw. nach der Ver­an­stal­tung den Trans­fer in den All­tag zu erleich­tern. Oft ist es sinn­voll, bestimmte Arbeits­pla­kate nach einem Kurs mit­zu­ge­ben bzw. als Datei zur Ver­fü­gung zu stel­len, damit die Inhalte wei­ter­hin prä­sent bleiben.

2. Arbeitsplakate erleichtern deine Arbeit als Trainerin oder Coach 

In den Arbeits­pha­sen dei­ner Teil­neh­men­den musst du dein Ener­gie­le­vel nicht so hoch hal­ten, wie in Input­pha­sen, wo alle Augen auf dich gerich­tet sind. Arbeits­pla­kate in dei­nen Ver­an­stal­tun­gen zu nut­zen, ist also auch gut, um dir selbst immer wie­der kleine Rege­ne­ra­ti­ons­in­seln zu verschaffen.

Außer­dem bekommst du mit­hilfe von Arbeits­pla­ka­ten einen guten Über­blick dar­über, wie weit deine Teil­neh­men­den inhalt­lich sind:

  • Haben sie die letzte Lern­ein­heit gut verdaut?
  • Wel­ches Vor­wis­sen brin­gen sie schon mit?
  • Wo kannst du noch unterstützen?

Das alles lässt sich durch Arbeits­pla­kate oft sehr viel ein­fa­cher (und dif­fe­ren­zier­ter!) fest­stel­len, als wenn du nur münd­lich Fra­gen stellst.

4 verschiedene Möglichkeiten für Arbeitsplakate

  • Du kannst deine Teil­neh­men­den selb­stän­dig mit den Arbeits­pla­ka­ten arbei­ten las­sen – zum Bei­spiel, indem sie Ideen oder Erkennt­nisse eintragen.
  • Du kannst gemein­sam mit dei­nen Teil­neh­men­den Inhalte erar­bei­ten – etwa bei einer Zurufab­frage im Grup­pen­kurs oder der bio­gra­phi­schen Arbeit im Einzelcoaching.
  • Du kannst Arbeits­pla­kate kom­plett vor­be­rei­ten, sodass nur noch Inhalte ein­ge­tra­gen wer­den müssen.
  • Du kannst eine Vor­lage zei­gen und deine Teil­neh­men­den sowohl das Arbeits­pla­kat als auch die Inhalte erar­bei­ten lassen.

Wofür du dich jeweils ent­schei­dest, hängt von dei­nen didak­ti­schen Zie­len ab. Wie bei Erklär­pla­ka­ten auch, hilft es, wenn du eine mög­lichst klare Vor­stel­lung vom Ablauf dei­nes Kur­ses oder Semi­nars hast. Dein Kurs­kon­zept sollte also ste­hen, bevor du anfängst, Arbeits­pla­kate zu erstellen.

Beispiele für Arbeitsplakate 

Die fol­gen­den Bei­spiele sind nur eine kleine Aus­wahl des­sen, was mit Arbeits­pla­ka­ten mög­lich ist. Wenn du an einem Arbeits­pla­kate-Work­shop bei mir teil­nimmst, ent­wi­ckelst du deine eige­nen Ideen und Lay­outs – so, dass es zu dir und dei­nen Ange­bo­ten passt. Das kann so ähn­lich aus­se­hen wie in den Bei­spie­len hier… oder kom­plett anders.😉

Beispiel #1: Die Erwartungsabfrage als Arbeitsplakat(e)

Diese Erwar­tungs­ab­frage setze ich rela­tiv früh ein, ins­be­son­dere in mehr­tä­gi­gen Trai­nings. Optisch unspek­ta­ku­lär und sehr leicht zu erstel­len, ist sie den­noch ein sehr wich­ti­ges Tool für das gegen­sei­tige Ken­nen­ler­nen in der Gruppe, das Schaf­fen von Ver­trauen und das Akti­vie­ren von Mit­ver­ant­wor­tung für den Lernprozess.

Tech­nisch gese­hen stelle ich drei Fragen:

  • Was möchte ich hier lernen?
  • Was sollte hier auf kei­nen Fall passieren?
  • Wel­che Ideen möchte ich hier einbringen?

Und ich lasse viel Platz für die Ant­wor­ten. In ana­lo­gen Prä­senz­trai­nings nutze ich dafür drei Flip­charts, in Online-Prä­senz­trai­nings die Arbeits­flä­che auf einem vir­tu­el­len MURAL-Board.

Visualisierung in Coaching und Training Arbeitsplakate © Viktoria Cvetković

Mein Dreier-Set an Arbeits­pla­ka­ten für die Erwar­tungs­ab­frage. Ich nutze das häu­fig zu Beginn eines mehr­tä­gi­gen Visua­li­sie­rungs-Trai­nings. Hier die Flip­chart-Ver­sion, das­selbe Prin­zip lässt sich auch in den vir­tu­el­len Trai­nings­raum über­set­zen. Sieht sim­pel aus, ist aber sehr effektiv.

Und ja, tat­säch­lich: Trotz des simp­len Lay­outs han­delt es sich hier um voll­wer­tige, visu­elle Arbeits­pla­kate. Ent­schei­dend ist näm­lich nicht, dass auf den Pla­ka­ten »hüb­sche Deko­gir­lan­den« oder »aus­ge­klü­gelte Zeich­nun­gen« zu sehen sind, son­dern dass sie ihren Zweck erfül­len.

Der Zweck ist, dass die Teil­neh­men­den Klar­heit für sich selbst gewin­nen: Wel­che Erwar­tun­gen haben sie? Wel­che Befürch­tun­gen? Und wel­che Res­sour­cen brin­gen sie eigent­lich schon mit, die für die Gruppe wert­voll sein kön­nen? Durch das Auf­schrei­ben ver­ba­li­sie­ren und visua­li­sie­ren die Teil­neh­men­den genau diese Punkte. Es wird kon­kret, weil es auf dem Arbeits­pla­kat sicht­bar wird.

Visualisierung in Coaching und Training Arbeitsplakate © Viktoria Cvetković

Die Arbeits­pla­kate für die Erwar­tungs­ab­frage sind kom­plett vor­be­rei­tete »For­mu­lare«; die Teil­neh­men­den befül­len sie eigen­stän­dig. Wäh­rend­des­sen hältst du dich im Hin­ter­grund, stehst für Fra­gen zur Ver­fü­gung, greifst aber nicht ein, solange geschrie­ben wird.

Als Trai­ne­rin wie­derum gibt mir das wich­tige Hin­weise, wor­auf ich im wei­te­ren Kurs­ver­lauf noch geziel­ter ein­ge­hen kann. Jede Gruppe ist anders. Man­che Grup­pen inter­es­sie­ren sich sehr stark für leser­li­che Hand­schrift, andere möch­ten lie­ber mehr Raum haben für die Bear­bei­tung ihrer mit­ge­brach­ten Pro­jekt­ideen. Genau auf sol­che Dinge eini­gen wir uns schon ganz am Anfang, wäh­rend der gemein­sa­men Aus­wer­tung der Arbeits­pla­kate. Und wenn es Wün­sche gibt, die im Rah­men des Kur­ses nicht erfüll­bar sind, klä­ren wir das genau an die­ser Stelle. Dann gibt es spä­ter weni­ger Irri­ta­tio­nen und alle wis­sen, woran sie sind.

Beispiel #2: Die Ideensammlung als Arbeitsplakat

Für Grup­pen­ar­bei­ten eig­nen sich vor­be­rei­tete Arbeits­pla­kate beson­ders gut. In die­sem Bei­spiel erhal­ten die Teil­neh­men­den ein simp­les »For­mu­lar«, bestehend aus zwölf lee­ren Fel­dern. Sie befül­len es gemein­sam als Drei­er­gruppe, die Methode dahin­ter ist visu­el­les Brain­wri­ting. Wich­tig ist, vor die­ser Übung einen kla­ren Arbeits­auf­trag mit­zu­ge­ben und den Zeit­rah­men abzustecken.

Visualisierung in Coaching und Training Arbeitsplakate © Viktoria Cvetković

Das simple Design die­ses Arbeits­pla­kats grei­fen Teil­neh­mende im wei­te­ren Ver­lauf des Kur­ses immer wie­der gerne auf – selb­stän­dig und eigen­in­itia­tiv: Weil sie gute Erfah­run­gen im ers­ten Brain­wri­ting damit gemacht haben und das Lay­out leicht repro­du­zier­bar ist.

Was viel­leicht nicht auf den ers­ten Blick ersicht­lich ist: In die­sem sehr ein­fa­chen Lay­out ste­cken gute Steue­rungs­mög­lich­kei­ten für dich als Trainer:in oder Coach. Dadurch, dass die Anzahl und Größe der Fel­der begrenzt ist, fokus­siert sich die Zusam­men­ar­beit der Teil­neh­men­den in der Gruppe »wie von selbst« auf das Wich­tigste – ohne, dass du von außen ein­grei­fen und den Ideen­flow unter­bre­chen musst.

Beispiel #3: Die Zwischenreflexion als Arbeitsplakat

Mit die­ser Art von Arbeits­pla­ka­ten kannst du die zen­tra­len Erkennt­nisse dei­ner Teil­neh­men­den zusam­men­tra­gen. Jede:r wird sich selbst noch ein­mal bewusst dar­über, was per­sön­lich am wich­tigs­ten war. Gleich­zei­tig fes­tigt die gemein­same Samm­lung auch das Wis­sen der Gruppe als Gan­zes, denn es wer­den nicht nur die unter­schied­li­chen Prio­ri­tä­ten der Teil­neh­men­den sicht­bar, son­dern auch ein Kalei­do­skop von Erkenntnissen.

Der Vor­be­rei­tungs­auf­wand des Arbeits­pla­kats hält sich in Gren­zen: Die Über­schrift und ggf. ein pas­sen­des Schlüs­sel­bild berei­test du vor, die Inhalte wer­den gemein­sam im Ple­num gesam­melt. Anders als in den ers­ten bei­den Bei­spie­len agierst du hier als »Stift der Gruppe«. Das heißt, du schreibst für alle sicht­bar auf, was an Gedan­ken rein­ge­ru­fen wird – eine gut les­bare Hand­schrift ist hier­für wichtig. 

Visualisierung in Coaching und Training Arbeitsplakate © Viktoria Cvetković

Ana­lo­ges und digi­ta­les Arbeits­pla­kat im Ver­gleich: In ana­lo­gen Prä­senz­trai­nings nutze ich ein Flip­chart für die Zurufab­frage, in Online-Prä­senz­trai­nings ein digi­ta­les White­board. Ich habe mich dafür ent­schie­den, für beide Ver­sio­nen ein humor­vol­les Schlüs­sel­bild zu nut­zen, das die Stim­mung in der Gruppe auf­lo­ckert, bevor wir los­le­gen. Fröh­li­che Stim­mung bringt mehr Ideen. 🙂

Das Arbeits­pla­kat funk­tio­niert im Ple­nums­for­mat gut, weil Gedan­ken der ver­schie­de­nen Teil­neh­men­den direkt auf­ein­an­der auf­bauen kön­nen; sie inspi­rie­ren sich gegen­sei­tig. Nach mei­ner Erfah­rung ist das dyna­mi­scher, als wenn die Teil­neh­men­den die Inhalte zunächst selbst notier­ten (wie im ers­ten Bei­spiel) und wir erst im Anschluss dar­über sprechen.

Beispiel #4: Die Kennenlernübung als Arbeitsplakat

In den ers­ten drei Bei­spie­len hast du Arbeits­pla­kate gese­hen, die kom­plett vor­be­rei­tet wer­den und »nur noch« befüllt zu wer­den brau­chen. Es gibt aber noch eine andere Mög­lich­keit: Du prä­sen­tierst dei­nen Teil­neh­men­den ein Erklär­pla­kat, das gleich­zei­tig als Vor­lage für ihr eige­nes Arbeits­pla­kat dient. Sie star­ten also mit einem lee­ren Blatt und ent­wi­ckeln ihr Arbeits­pla­kat selbst.

In der Ken­nen­lern­übung »Drei­eck der Gemein­sam­kei­ten« mache ich das genau so: Anhand des fol­gen­den Erklär­pla­kats zeige ich, was in der nächs­ten Übung gemacht wer­den soll:

Visualisierung in Coaching und Training Was sind Erklärplakate Dreieck der Gemeinsamkeiten © Viktoria Cvetković

Die Teil­neh­men­den ken­nen die Vor­lage, zur Übung gehört aber, dass sie sowohl das Lay­out als auch die Inhalte selbst erstel­len. Des­we­gen star­tet jede Drei­er­gruppe mit einem lee­ren Blatt. Die Ergeb­nisse der ein­zel­nen Grup­pen sind viel­fäl­tig und fal­len sehr unter­schied­lich aus; diese Erkennt­nis ist ein wich­ti­ger Teil der Übung.

Die Teil­neh­men­den erstel­len das Arbeits­pla­kat dann kom­plett von null. Ich gebe zwar das Dreicks-Lay­out vor, die Teil­neh­men­den haben aber (impli­zit) noch jede Menge Ent­schei­dun­gen zu tref­fen. Wäh­rend sie inhalt­lich Gemein­sam­kei­ten sam­meln, ent­schei­den sie »neben­her« über die Anord­nung und Gestal­tung aller Dinge, die sie auf dem Blatt fest­hal­ten. Das pas­siert in der Regel unbe­wusst – und ist in der Aus­wer­tung am Ende beson­ders erkennt­nis­reich und vol­ler Aha-Momente.

Beispiel #5: Die Coaching-Methode als Arbeitsplakat

Das Arbeits­pla­kat zur Rie­sen­rad-Methode funk­tio­niert ähn­lich wie im vier­ten Bei­spiel. Auch hier wird das Lay­out gemein­sam mit den Inhal­ten erstellt.

Den sche­ma­ti­schen Auf­bau zeigst du dei­nen Coa­chees schon ganz am Anfang, sie wis­sen also schon, wie das Pla­kat am Ende in etwa aus­se­hen wird. Ihr star­tet dann aber gemein­sam auf einem lee­ren Blatt (oder White­board) und baut die ein­zel­nen Berei­che nach­ein­an­der auf. 

Visualisierung Coaching Riesenrad-Methode © Viktoria Cvetković bebildert.eu

Zu Beginn des Coa­chings erklärst du den prin­zi­pi­el­len Auf­bau des Rie­sen­rads und die Funk­tion der ein­zel­nen Berei­che. Das Arbeits­pla­kat ent­steht dann aber auf einem lee­ren Blatt. So haben deine Coa­chees genü­gend Fle­xi­bi­li­tät, um ihr Anlie­gen zu ent­wi­ckeln und eigene Schwer­punkte zu set­zen. Trotz­dem ist der gesamte Pro­zess gelei­tet vom über­grei­fen­den Rah­men (bzw. der Form) des Rie­sen­rads als Struktur.

Weil deine Coa­chees vor­her nicht wis­sen kön­nen, wie umfang­reich wel­cher Bereich wer­den wird, ist es nicht sinn­voll, mit einem vor­ge­fer­tig­ten For­mu­lar zu arbei­ten. Die genaue Struk­tur des Rie­sen­rads ergibt sich orga­nisch wäh­rend des Coachings.

3 Tipps für deine Arbeitsplakate

Tipp 1

Über­lege dir vor­her, wie genau du ein Arbeits­pla­kat in dei­nen gesam­ten Kurs­ab­lauf ein­bin­den willst: Was pas­siert vor­her? Wie viel Erklä­rung brau­chen deine Teil­neh­men­den, um los­le­gen zu kön­nen? Was pas­siert nach­her? Gibt es eine (gemein­same) Aus­wer­tung? Wor­auf liegt dann der Fokus? Neh­men deine Teil­neh­men­den die Pla­kate (ggf. als Datei) mit nach Hause?

Wenn du Unter­stüt­zung bei dei­ner Kurs­kon­zep­tion haben möch­test, schreib mir gerne eine kurze E‑Mail – oder buche direkt eine Punkt­lan­dung mit mir.

Tipp 2

Egal, ob du ana­loge oder vir­tu­elle Kurse bzw. Coa­chings durch­führst: Es lohnt sich, eine schnelle Vor­abskizze dei­nes Arbeits­pla­kats zu machen (nicht grö­ßer, als deine Hand­flä­che), bevor du die finale Ver­sion erstellst. So kannst du bes­ser ein­schät­zen, wel­che Ele­mente wie viel Platz brau­chen und wie du das Pla­kat auf­teilst. Die Skizze vor­her spart dir nach­her bei der Aus­füh­rung viel Zeit und Nerven.

Außer­dem kannst du mit dem Ent­wurf vor Augen leich­ter ent­schei­den, ob du…

  • ein fer­ti­ges For­mu­lar vor­be­rei­test, das nur noch aus­ge­füllt wer­den muss,
  • einen Teil vor­be­rei­test und einen Teil gemein­sam erar­bei­ten lässt, oder
  • deine Teil­neh­men­den auf einem lee­ren Blatt begin­nen lässt.

Und es ist eine Über­le­gung wert, wie du deine Arbeits­pla­kate so gestal­test, dass du sie wie­der­ver­wen­den kannst. Das spart nicht nur Mate­rial, son­dern auch deine wert­volle Zeit bei der Vor­be­rei­tung des nächs­ten Kursdurchgangs.

Tipp 3

Nimm dir Zeit zum Aus­wer­ten und Ver­bes­sern der Arbeits­pla­kate. Jeder Kurs­durch­gang ist eine Chance zu che­cken, ob deine Arbeits­pla­kate zu den gewünsch­ten Resul­ta­ten geführt haben. Konn­ten deine Teil­neh­men­den gut damit arbei­ten? Kamen häu­fi­ger Ver­ständ­nis­fra­gen zu bestimm­ten Punk­ten? An wel­chen Stel­len kannst du viel­leicht noch etwas weg­las­sen, damit es kla­rer wird? Haben dir deine Teil­neh­men­den Feed­back zum Auf­bau gege­ben? All das kannst du berück­sich­ti­gen, um deine Arbeits­pla­kate zu ver­fei­nern. Nie­mand(!) kann gut funk­tio­nie­rende Arbeits­pla­kate »ein­fach so« aus dem Ärmel schütteln.

Des­we­gen soll­test du das auch nicht von dir verlangen.💙

Jeder Profi war mal Anfänger:in und hat sich das Kön­nen Schritt für Schritt erarbeitet.

Wenn du das nicht allein machen möch­test, dann sei beim nächs­ten Arbeits­pla­kate-Work­shop am 5. Novem­ber mit dabei!

© Viktoria Cvetković bebildert.eu

Du bringst deine Ideen mit und ich unter­stütze dich (gemein­sam mit den ande­ren Teilnehmer:innen), deine Ideen in ein­fach ver­ständ­li­che und leicht zu erstel­lende Arbeits­pla­kate zu übersetzen.

Hi, ich bin Viktoria.

© Viktoria Cvetković bebildert.eu

Ich helfe dir, mit visu­el­len Noti­zen Zusam­men­hänge sicht­bar zu machen, Wis­sen zu sichern und im Gedächt­nis zu verankern.

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